Warnung vor myrmkcapital (myrmkcapital.com): Ihr Geld ist in Gefahr
Sie haben bereits ein Konto eröffnet? Ihr Geld ist jetzt in Gefahr. Erfahren Sie, wie Sie es retten.

Achtung
Betrugsverdacht
Sie haben sich auf der Suche nach schnellen Gewinnen bei myrmkcapital.com eingetragen. Sie glauben, ein seriöser Broker sei es, doch Ihre Investition ist im Netz des Betrugs gefangen. Sie müssen jetzt handeln.
Ich, Anton Haverkamp, habe über 500 Anlagebetrugsfälle untersucht. In den letzten Jahren habe ich die Täter hinter verschlüsselten Wallets aufgespürt und die Geldströme in der Blockchain zurückverfolgt. Mein Team hat mehrere Betrügernetzwerke zerschlagen und die Täter vor Gericht gebracht.
Warum myrmkcapital.com unseriös ist
myrmkcapital.com bietet keine Handelsplattform, die an regulierten Börsen verifiziert ist. Auf der Website fehlen sämtliche Aufsichtsbehördenangaben und Handelsregisternummern. Das Unternehmen gibt keinen Namen oder Adresse an. Die Zahlungsoptionen sind ausschließlich Kryptowährungen, was die Rückverfolgbarkeit erschwert.
Zudem gibt es keine Lizenznummer oder Bestätigung einer Finanzaufsicht. Die Seite nutzt keine SSL-Zertifikate, die Besucher zu einer unsicheren Verbindung führen. Ohne Verschlüsselung können Daten abgefangen werden.
Die fehlende Transparenz, die ausschließlich digitale Zahlungen und die völlige Abwesenheit von regulatorischen Bestätigungen sind klare Indizien für einen Betrug.
Wie der Betrug bei myrmkcapital.com abläuft
Schritt 1: Erster Kontakt und Lockangebot
myrmkcapital.com nutzt gezielte Werbung auf sozialen Medien, um potenzielle Opfer anzusprechen. In den Anzeigen wird ein angeblicher „Anlageberater“ präsentiert, der schnelle Renditen verspricht. Oft werden gefälschte Testimonials von vermeintlichen Prominenten gezeigt. Der erste Einsatz erfolgt in der Regel in kleinen Beträgen, etwa 250 Euro, um die Hemmschwelle zu senken. Sobald das Geld eingezahlt ist, wird das Vertrauen aufgebaut.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung erscheint auf der Plattform eine simulierte Grafik, die hohe Buchgewinne anzeigt. Diese Zahlen werden in einer Datenbank erzeugt und haben keinen Bezug zu realen Börsenbewegungen. Es gibt keine echten Orders, keine Transaktionen. Die Plattform liefert lediglich hübsche Zahlen, um das Opfer zu täuschen.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
Der angebliche „Berater“ kontaktiert den Kunden regelmäßig und bietet exklusive „VIP“-Konten an, mit angeblichen Hebelboni und garantierten Profiten. Es wird behauptet, dass man nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters einzahlen muss, sonst verpasst man die Chance. Typische Betrugsmethoden: künstliche Verknappung, Social-Proof durch gefälschte Mit-Anleger-Stories und das Versprechen von Insider-Informationen.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn der Kunde nun sein Geld oder die angeblichen Gewinne auszahlen will, tauchen plötzlich mehrere Gebühren auf.
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt.
Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich dieses Geld, und es kommt trotzdem keine Auszahlung. Das ist die letzte Melkphase des Scams.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten treten häufig Dritte auf. Sie präsentieren sich als Anwälte, Behördenmitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Hinter diesen Angeboten stecken dieselben Täter, die die Opferdaten weiterverkaufen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Jede neue Einzahlung ist ein Schritt tiefer in den Betrug.
- Beweise sichern. Speichern Sie alle E-Mails, Chat-Protokolle, Transaktions-Screenshots und Zahlungsnachweise. Diese können später bei der Anzeige oder bei der Bankenüberprüfung verwendet werden.
- Bank oder Krypto-Börse informieren. Kontaktieren Sie Ihre Bank oder die Börse, über die die Einzahlung erfolgte. Fordern Sie eine sofortige Sperrung der Wallets oder Konten.
- Polizei oder Finanzaufsicht melden. Reichen Sie eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle oder bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ein.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren. Jede Aufforderung, zusätzliche Gebühren zu zahlen, ist ein Trick. Kontaktieren Sie nur offizielle Stellen.
Abschließende Warnung
myrmkcapital.com ist ein klarer Betrug. Sie haben Ihre Ersparnisse in die Hände von Täuschern gelegt. Handeln Sie jetzt, sichern Sie Ihre Beweise und melden Sie den Betrug. Nur so kann das System geschlossen und weitere Opfer geschützt werden.
Sie haben noch Zeit. Nutzen Sie sie.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei myrmkcapital.com gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.