Alpition (alpition-ki.ch) ist ein Betrugsnetzwerk: Fakten
Alpition (alpition-ki.ch) präsentiert sich als KI-gesteuerte Trading-Plattform, aber die Beweise zeigen, dass es sich um einen reinen Betrug handelt. Wer hier investiert, verliert sein Geld: sofort handeln.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum alpition-ki.ch unseriös ist
Die Website alpition-ki.ch wirft sofort mehrere rote Flaggen auf. Erstens fehlt jede Form von regulatorischer Lizenz, weder eine Handelsregisternummer noch die Angabe einer Aufsichtsbehörde. Für seriöse Broker ist die Offenlegung solcher Informationen zwingend erforderlich. Zweitens präsentiert die Plattform angebliche Renditen von bis zu 900 CHF pro Tag: ein Versprechen, das ohne nachvollziehbare Handelsstrategie und ohne echte Börsengeschäfte unrealistisch erscheint. Drittens gibt es keine Transparenz über die eigentlichen Handelsplattformen, die angeblich von Künstlicher Intelligenz betrieben werden. Stattdessen wird lediglich eine Web-App gezeigt, die zufällig generierte Gewinnzahlen anzeigt. Viertens fehlen jegliche Kundenbewertungen oder unabhängige Prüfberichte, und die angeblichen Testimonials sind ausschließlich auf der Website gelistet, ohne dass eine unabhängige Verifizierung möglich ist. Zusammen zeigen diese Punkte, dass alpition-ki.ch weder die erforderlichen regulatorischen Standards erfüllt noch echte Handelsaktivitäten durchführt. Das Muster ist bei allen betrügerischen Plattformen gleich: fehlende Lizenz, unrealistische Gewinne, und eine vollständig kontrollierte Darstellung der Nutzererfahrung.
Wie der Betrug bei alpition-ki.ch abläuft
1. Erster Kontakt + Lockangebot
Die Masche beginnt meist mit gezielten Werbemaßnahmen in sozialen Medien, insbesondere auf Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok. Dort werden vermeintliche „Anlageberater“ oder „Trading-Gurus“ mit übertriebenen Erfolgen gezeigt. Die Plattform nutzt zudem gefälschte Prominente, die angeblich in der Community aktiv sind. Interessierte werden über persönliche Nachrichten, E-Mails oder sogar Telefonanrufe angesprochen. Der erste Schritt ist immer ein lockendes Angebot: eine geringe Mindesteinzahlung von etwa 250 Euro, die als „Testkonto“ beworben wird. Dieses Vorgehen reduziert die psychologische Hemmschwelle und lässt das Opfer glauben, es könne die Plattform risikofrei testen. Sobald die Einzahlung erfolgt ist, erhält der Nutzer Zugang zu einer benutzerfreundlichen Oberfläche, die sofort Gewinne anzeigt, um Vertrauen zu schaffen.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung wird der Nutzer mit scheinbaren Gewinnen verwöhnt. Die Web-App von alpition-ki.ch zeigt sofort eine Grafik, die aus 250 Euro in wenigen Tagen 800 Euro oder sogar 900 CHF pro Tag generiert. Diese Zahlen werden in Echtzeit aktualisiert und wirken daher sehr glaubwürdig. In Wirklichkeit gibt es jedoch keine echten Handelsaufträge, die an Börsen ausgeführt werden. Stattdessen werden die Gewinne von einer internen Datenbank generiert und dem Nutzer als fiktive Performance präsentiert. Der Zweck dieser Phase ist es, das Vertrauen zu festigen und die Illusion eines profitablen Geschäftsmodells zu verstärken.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
Nach der ersten positiven Erfahrung beginnt der Betrüger, den Nutzer zu mehr Einzahlungen zu bewegen. Durch einen persönlichen „Account Manager“ oder einen virtuellen Berater wird das Gefühl geschaffen, dass es sich um ein exklusives VIP-Programm handelt. Versprechen wie „Hebel 1:500“, „garantierte Profite“ oder „Zugang zu IPOs“ werden genutzt, um den Nutzer zu überreden. Häufig wird auch ein Zeitlimit gesetzt, sodass der Nutzer glaubt, er müsse sofort handeln, um die Gelegenheit nicht zu verpassen. Diese Strategie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer weitere Beträge von 5.000 bis 50.000 Euro oder mehr einzahlt, ohne dass echte Gewinne erzielt werden.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn der Nutzer schließlich sein Geld abheben möchte, wird ihm sofort eine Reihe von „Auszahlungsgebühren“ auferlegt. Die Plattform listet folgende typische Gebühren:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen Transaktionsrisiko
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich zu seinem investierten Geld auch diese fiktive Summe, und es kommt trotzdem keine Auszahlung. Das ist die letzte Melkphase des Scams.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen häufig Dritte auf, die sich als Anwälte, Behördenmitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“ ausgeben. Sie versprechen, das verlorene Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Rechtsgebühren“, „Übersetzungen“, „Server-Zugriffe“ oder „Reparaturkosten“. Diese Forderungen sind ein klassisches Symptom des Recovery-Scams: die Täter nutzen die Verzweiflung der Opfer, um weitere Gelder zu ergaunern. In der Regel handelt es sich bei diesen Dritten um dieselben Personen, die hinter Alpition stehen, die ihre Identität wechseln, um nicht erkannt zu werden.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Jede weitere Einzahlung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie noch mehr Geld verlieren.
- Bewahren Sie alle Kommunikationsnachrichten, E-Mails, Screenshots und Kontoauszüge auf. Diese Unterlagen sind entscheidend, wenn Sie später rechtliche Schritte einleiten.
- Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihren Kryptowährungs-Börsenanbieter, um Ihr Konto zu sperren und Transaktionen zu überwachen.
- Melden Sie den Vorfall bei der Polizei, insbesondere bei der Abteilung für Finanzbetrug, und legen Sie alle gesammelten Beweise vor.
- Ignorieren Sie jegliche „Recovery-Scams“. Seriöse Anwälte oder Behörden werden Sie nicht per WhatsApp oder Telegram anrufen, um angebliche Rückerstattungen anzubieten.
- Informieren Sie sich über weitere Betrugsplattformen, die mit alpition-ki.ch verknüpft sind, und melden Sie deren Namen bei den zuständigen Aufsichtsbehörden.
- Teilen Sie Ihre Erfahrung in öffentlichen Foren oder auf Plattformen, die sich mit Finanzbetrug beschäftigen, um andere zu warnen.
Das Netzwerk hinter Alpition
Alpition ist Teil eines Netzwerks von 87 Plattformen, die dieselben technischen Infrastrukturen und häufig auch dieselben Hintermänner nutzen. Diese Verbindungen lassen vermuten, dass Gewinne aus einer Plattform auf mehrere andere verteilt werden, während die Nutzer gleichzeitig mit identischen, aber unterschiedlichen, betrügerischen Konten belastet werden. Solche Re-Branding-Strategien sind typisch für groß angelegte Betrugskonzepte, bei denen Betreiber ihre Identität regelmäßig ändern, um die Strafverfolgung zu umgehen.
Wenn Sie bereits Opfer von Alpition oder einer der verbundenen Plattformen geworden sind, handeln Sie jetzt. Sichern Sie sich die nötige Unterstützung und melden Sie den Betrug sofort.
Das Netzwerk hinter Alpition
Alpition ist Teil eines Netzwerks von 87 Plattformen, die alle dieselben Hintermänner nutzen. Diese Verbindung deutet stark auf ein orchestriertes Betrugsmodell hin, bei dem Gewinne aus einem System auf andere geschleust werden.

Activonda Es
activonda-es.com

Ai Liegerentevance
ai-liegerentevance.net

Ai Nobreactivento
ai-nobreactivento.com

Ai Rogrow
ai-rogrow.com

Ai Streamdexairark
ai-streamdexairark.com

Aiseguracapitavia
aiseguracapitavia.com
und 81 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei alpition-ki.ch gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.