Coreminersglobal (coreminersglobal.live) im Faktencheck: Warum es ein Betrugsnetzwerk ist
Coreminersglobal (coreminersglobal.live) ist keine legitime Anlageplattform: die gesamte Struktur ist darauf ausgelegt, Anleger zu übervorteilen und zu erpressen.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum coreminersglobal.live unseriös ist
Die Analyse von coreminersglobal.live offenbart mehrere signifikante Inkonsistenzen:
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Keine rechtliche Registrierung: Auf der Website ist weder eine Handelsregisternummer noch ein Hinweis auf eine Aufsichtsbehörde vorhanden. Das Fehlen einer Registrierung ist ein klassisches Anzeichen für betrügerische Operationen.
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Unklare Lizenzierung: Coreminersglobal gibt keine Lizenznummer oder die ausstellende Behörde an. Seriöse Broker weisen stets eine gültige Lizenznummer und die zuständige Behörde auf.
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Unrealistische Renditeversprechen: Die Plattform bietet 10 % Rendite nach 15 Stunden an. Solche schnellen Gewinne sind in der Finanzwelt ausgeschlossen und deuten auf manipulierte Buchgewinne hin.
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Fehlende Transparenz: Es gibt keine Unternehmensadresse, keinen Telefonkontakt und keine Kontaktperson. Diese Lücken lassen auf eine sorgfältig verdeckte Betrugsstruktur schließen.
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Emotionale Manipulation: Die Werbesprache betont emotionale Dringlichkeit und nutzt die Angst vor verpassten Chancen. Diese Taktik wird häufig in Betrugsmodellen verwendet, um schnelle Entscheidungen zu erzwingen.
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Zahlungswege: Die Plattform akzeptiert Banküberweisungen und Kreditkarten, ohne eine klare Erklärung für die Sicherheitsvorkehrungen zu liefern. Solche Zahlungsoptionen werden von vielen Betrügern genutzt, weil sie leicht rückabwickelbar sind.
Wie der Betrug bei coreminersglobal.live abläuft
Schritt 1: Erster Kontakt + Lockangebot
Der erste Kontakt erfolgt meist über Social-Media-Ads oder Telegram-Gruppen, die angeblich „Trading-Experten“ darstellen. Die Anzeigen versprechen schnelle Gewinne von 10 % innerhalb weniger Stunden. Oft wird ein kostenloser Test-Account angeboten, bei dem der Nutzer eine kleine Einzahlung von 50 € tätigt. Dieses Lockangebot ist bewusst niedrig, um die Hemmschwelle zu senken. Sobald die Einzahlung erfolgt, wird der Nutzer in ein „VIP-Programm“ aufgenommen, das weitere Einzahlungen ankündigt.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung präsentiert die Plattform dem Nutzer einen Dashboard, der scheinbar hohe Gewinne ausgibt. Die Zahlen sind jedoch nur Simulationen. Es gibt keine echten Orderbuch-Daten, keine Verbindung zu einer regulierten Börse und keine nachvollziehbare Handelsstrategie. Der Nutzer sieht lediglich ein farbenfrohes Diagramm, das den Anstieg der Investition in kurzer Zeit zeigt. Das Ziel ist, Vertrauen aufzubauen, indem der Nutzer das Gefühl bekommt, er habe bereits profitiert.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
Der „Berater“ des Nutzers: ein Chat-Bot oder ein vermeintlicher Account-Manager: setzt auf psychologische Druckmittel. Er spricht von exklusiven Hebel-Boni, garantierten Profiten und Insider-Informationen zu IPO-Zugängen. Oft wird ein „nur heute“-Angebot präsentiert. Durch die wiederholte Bestätigung von Erfolgen wird das Vertrauen vertieft. Der Nutzer zahlt dann weitere Summen, die von 5.000 € bis zu über 50.000 € reichen können. In vielen Fällen wird das Konto auf ein „Gold-Level“ gehoben, das angeblich höhere Renditen verspricht.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn der Nutzer seine Gewinne auszahlen möchte, tauchen sofort neue Gebühren auf. Typische Forderungen sind:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Sobald der Nutzer diese Gebühren bezahlt, verschwindet das vermeintliche Guthaben: das Geld ist verloren, und die Plattform bleibt unverändert.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach dem ersten Verlust tauchen „Anwälte“, „Behörden-Mitarbeiter“ oder „Krypto-Forensiker“ auf. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ und „Server-Zugriffe“. Diese Personen sind meist Teil des gleichen Netzwerks, das die ursprüngliche Plattform betreibt. Der Zweck dieser Nachfolge ist die weitere Erpressung der Opfer. Echte Anwälte oder Behörden melden sich niemals unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram. Jeder Kontakt von außen sollte sofort als Warnsignal betrachtet werden.
Das Netzwerk hinter coreminersglobal.live
Coreminersglobal ist Teil eines Netzwerks von 44 Plattformen, die dieselben Hintermänner und die gleiche technische Basis teilen. Diese Verknüpfung ermöglicht es den Betrügern, nach einer Aufdeckung rasch zu re-Branden und ihre Aktivitäten unter einer neuen Domain weiterzuführen. Die Betreiber nutzen dieselben Server, dieselben Zahlungsschnittstellen und die gleichen Marketing-Kampagnen. Für Ermittler bedeutet dies, dass ein einzelner Durchbruch oft mehrere Plattformen gleichzeitig betrifft.
Was Betroffene jetzt tun sollten
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Keine weiteren Zahlungen leisten: Sobald Sie die Plattform kontaktiert haben, hören Sie sofort auf, weitere Beträge zu überweisen. Jede weitere Zahlung erhöht die Chancen, dass Ihr Geld verschwindet.
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Belege sichern: Speichern Sie alle E-Mails, Screenshots, Transaktionsnachweise und Chat-Logs. Diese Dokumente sind entscheidend, um den Betrug nachzuweisen.
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Bank/Krypto-Börse informieren: Setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank oder Ihrem Kryptobörsenkonto in Verbindung, um die betreffenden Transaktionen zu blockieren und eine Rückbuchung zu veranlassen.
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Polizei und Finanzaufsicht melden: Erstatten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Strafanzeige und informieren Sie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder die zuständige Aufsichtsbehörde. Nutzen Sie dafür die Kontaktinformationen, die Sie im Strafregister oder auf der offiziellen Website der Behörde finden.
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Online-Plattformen benachrichtigen: Informieren Sie soziale Medien, Zahlungsplattformen und App-Stores über die betrügerische Seite, damit sie sie sperren. Viele Plattformen haben spezielle Meldemöglichkeiten für betrügerische Websites.
Schluss
Coreminersglobal (coreminersglobal.live) ist ein klarer Fall von Online-Betrug. Die Kombination aus fehlender Lizenzierung, unrealistischen Renditen und gezielter psychologischer Manipulation macht die Plattform zu einer gefährlichen Falle. Wenn Sie bereits betroffen sind, handeln Sie sofort und sichern Sie alle Beweise, bevor Sie weitere Schritte unternehmen.
Das Netzwerk hinter coreminersglobal.live
Coreminersglobal ist Teil eines Netzwerks von 44 Plattformen, die dieselben Hintermänner, dieselbe technische Infrastruktur und identische Branding-Strategien verwenden. Diese Verflechtung ermöglicht schnelle Re-Branding-Operationen nach Aufdeckung und erschwert die Identifikation der Betreiber.

A Fundmanagement
a-fundmanagement.com

Alphafundsmanagment
alphafundsmanagment.com

Atraxtrade
atraxtrade.ltd

Belfry Capital
belfry-capital.online

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belfry-capital.org

Bitglobalassets
bitglobalassets.com
und 38 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei coreminersglobal.live gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.