Warnung vor DB Festgeld (dbfestgeld.de): Erfahrungen zur Auszahlung
DB Festgeld (dbfestgeld.de) ist kein seriöser Anbieter: die Plattform ist ein klarer Betrug, der Anleger um ihr Geld bringt.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum dbfestgeld.de unseriös ist
DB Festgeld (dbfestgeld.de) präsentiert sich als „Crypto-Exchange“ mit automatisiertem Handel, doch die Daten widersprechen dieser Behauptung in jeder Hinsicht. Zunächst fehlt jegliche Handelsregisternummer und es wird keine Aufsichtsbehörde genannt. In Deutschland sind nur lizenzierten Brokern mit einer gültigen Zulassung ein Handel mit Kryptowährungen gestattet: DB Festgeld zeigt keinerlei Nachweis einer solchen Genehmigung.
Des Weiteren wird auf der Website ein „bis zu 934 € täglich“ Versprechen gemacht, ohne eine Quelle oder einen nachvollziehbaren Handel zu belegen. Solche hohen Renditen sind bei jeder seriösen Plattform unrealistisch und deuten auf gefälschte Gewinnanzeigen hin. Die Plattform akzeptiert keine regulären Zahlungsmethoden: die Angabe „payment_methods“ ist leer: und bietet stattdessen ausschließlich Kryptowährungen an, die leicht anonymisiert werden können.
Ein weiteres Warnsignal ist das Fehlen einer klaren Kontaktadresse. Nur eine Telefonnummer mit der Vorwahl +49 ist hinterlegt, jedoch ist diese nicht verifizierbar. Wenn ein regulärer Broker erreichbar sein soll, wird er in der Regel ein Unternehmen, ein Büro und eine E-Mail-Adresse angeben.
Zusammengefasst: fehlende Registrierung, fehlende Aufsicht, unrealistische Renditeversprechen, fehlende Zahlungsmethoden und unklare Kontaktinformationen sind die typischen Indikatoren für ein betrügerisches Modell. Diese Inkonsistenzen zeigen eindeutig, dass dbfestgeld.de keine legitime Handelsplattform ist.
Wie der Betrug bei dbfestgeld.de abläuft
Schritt 1: Erster Kontakt und Lockangebot
Potenzielle Anleger werden zunächst über Social-Media-Werbung oder gezielte E-Mails angesprochen, die von scheinbar professionellen „Anlageberatern“ stammen. Oft werden kurze, verlockende Clips gezeigt, die einen schnellen Gewinn von „bis zu 934 € täglich“ versprechen. Die erste Einzahlung ist dabei minimal, üblicherweise 100 €: genau das Mindesteinzahlungsschwelle, die die Plattform verlangt. Diese geringe Summe dient dazu, das Vertrauen zu gewinnen, ohne dass der Anleger sofort großes Risiko eingeht.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung präsentiert die Plattform dem Nutzer ein Dashboard, das sofort hohe Gewinne anzeigt. Die Zahlen bewegen sich in wenigen Tagen auf bis zu 800 €: ein klares Beispiel für ein manipuliertes Interface. In Wirklichkeit findet kein echter Handel statt; die Plattform nutzt ein internes Simulationssystem, das die Daten nach Belieben verändert. Das Ziel ist es, dem Anleger das Gefühl zu geben, dass seine Investition wächst, während die Plattform tatsächlich das Geld für weitere betrügerische Aktivitäten nutzt.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
Ein persönlicher „Account-Manager“ tritt auf, der dem Nutzer regelmäßig Updates gibt. Durch geschickte Psychologie wird der Kunde überzeugt, dass er mit mehr Geld noch größere Renditen erzielen kann. Häufig wird ein „VIP-Status“ angeboten, der angeblich einen Hebel von 1:500 und exklusive IPO-Zugänge gewährt. Der Manager nutzt Zeitdruck („Nur heute noch möglich“) und soziale Beweise („Lena K. hat bereits 10.000 € verloren, aber jetzt hat sie 200.000 €“) um den Kunden zu ermutigen, mehr Geld einzuzahlen. In vielen Fällen zahlen die Opfer zwischen 5.000 und 50.000 €: und manchmal sogar über 500.000 €.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Sobald der Anleger sein Geld auszahlen lassen möchte, wird plötzlich ein „Auszahlungsprozess“ gestartet, der mit einer Reihe von Gebühren einhergeht.
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung
- Versicherungsgebühr gegen Transaktionsrisiko
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt.
Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich zu seinem Geld und es kommt trotzdem keine Auszahlung. Das ist die letzte Melkphase des Scams.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen oft weitere „Experten“ auf: angebliche Anwälte, Behörden-Mitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“, die behaupten, das Geld zurückzuholen. Sie fordern Vorauszahlungen für „Rechtsberatung“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Diese Forderungen sind ein klassisches Kennzeichen von Recovery-Scams. Die Täter nutzen die Angst des Opfers aus und verkaufen die Daten an andere Betrüger. In jedem Fall handelt es sich um dieselben Täter, die in der ersten Phase bereits das Geld gestohlen haben.
Das Netzwerk hinter dbfestgeld.de
DB Festgeld (dbfestgeld.de) ist Teil eines Netzwerks von 73 Plattformen, die dieselben Merkmale teilen: fehlende Lizenz, unrealistische Renditen, fehlende reguläre Zahlungsmethoden, unklare Kontaktinformationen und ein automatisiertes System, das Gewinne simuliert. Diese Plattformen nutzen häufig dieselben Hosting-Provider, dasselbe Web-Framework und sogar ähnliche Namen, um ihre Identität zu verschleiern. Wenn Sie auf einer dieser Seiten landen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie vor demselben Betrugsmodell stehen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten: sobald Sie feststellen, dass Ihre Auszahlung blockiert ist, zahlen Sie nicht mehr in die Plattform ein.
- Sichern Sie Beweise: speichern Sie alle E-Mails, Chat-Logs, Transaktionsbelege und Screenshots der Plattform. Diese können als Beweismaterial dienen.
- Informieren Sie Ihre Bank oder Ihren Kryptobörsen-Partner: teilen Sie ihnen mit, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind und fordern Sie auf, die Konten zu überwachen.
- Erstatten Sie Strafanzeige: wenden Sie sich an die örtliche Polizeidienststelle oder das Finanzamt. Geben Sie alle gesammelten Beweise an.
- Ignorieren Sie Recovery-Scammer: wenn Ihnen jemand kontaktiert, der angeblich Ihr Geld zurückbekommen will, lehnen Sie jede Vorauszahlung ab und melden Sie die Kontaktaufnahme.
Abschließende Warnung
DB Festgeld (dbfestgeld.de) ist kein seriöser Broker. Jeder, der auf dieser Plattform handelt, setzt sich einem klaren Betrugsrisiko aus. Schützen Sie Ihr Vermögen und handeln Sie sofort, wenn Sie Verdacht schöpfen.
Das Netzwerk hinter dbfestgeld.de
DB Festgeld ist Teil eines Netzwerks von 73 Plattformen, die ähnliche Merkmale aufweisen und häufig in einander übergreifende Strukturen teilen.

Algorixtradertrade
algorixtradertrade.com

Alphavesttrade
alphavesttrade.com

Argentopinreks
argentopinreks.com

Arthawealth
arthawealth.org

Asilfinspirextrade
asilfinspirextrade.com

Assetvaluegate
assetvaluegate.com
und 67 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei dbfestgeld.de gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.