Warnung vor Swissspay (swissspay.org): Ihre Finanzen im Risiko
Swissspay (swissspay.org) ist keine seriöse Handelsplattform: es handelt sich um einen klaren Betrug. Wer hier Geld investiert, verliert es ohne Chance auf Rückzahlung.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum swissspay.org unseriös ist
Swissspay (swissspay.org) gibt sich als regulierter Broker aus, präsentiert jedoch keinerlei Lizenz oder Registrierung. Auf der Website findet sich keine Angabe zu einer Aufsichtsbehörde, kein Hinweis auf eine Handelsregisternummer. Diese fehlende Transparenz ist ein klassisches Warnsignal. Zudem behauptet die Seite, große Renditen ohne Risiko zu garantieren, obwohl keine nachvollziehbaren Handelsplattformen oder Börsen-Accounts existieren. Die Kombination aus fehlender Regulierung, unrealistischen Versprechen und fehlender Nachvollziehbarkeit zeigt eindeutig, dass Swissspay kein legitimes Finanzinstitut ist, sondern ein Betrugsnetzwerk.
Wie der Betrug bei swissspay.org abläuft
1. Erster Kontakt + Lockangebot
Swissspay nutzt gezielte Werbemaßnahmen auf sozialen Medien, in Telegram-Gruppen und gelegentlich in Dating-Apps, um potenzielle Opfer anzusprechen. Oft wird ein angeblicher „Anlageberater“ vorgestellt, der persönliche Kontakt herstellt. Die ersten Einzahlungen sind bewusst niedrig gehalten, um die psychologische Hemmschwelle zu senken. Der Fokus liegt darauf, das Vertrauen des Opfers zu gewinnen, ohne sofort hohe Kosten zu erheben.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt die Plattform an der Oberfläche hohe Buchgewinne, die in wenigen Tagen entstehen sollen. Diese Zahlen stammen aus einer selbstgebauten Software, die lediglich hübsche Zahlen generiert. Es findet kein echter Handel statt, keine Orders werden an eine Börse gesendet und die Gewinne existieren nicht in einem realen Konto. Dieses Vorgehen dient ausschließlich dazu, das Vertrauen weiter zu festigen und das Opfer zu ermutigen, mehr Geld zu investieren.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
Ein angeblicher „Account-Manager“ baut über Wochen eine Beziehung auf und verspricht exklusive Boni, hohe Hebel und garantierte Profite. Durch Zeitlimits, künstliche Verknappung und angebliche Insider-Tipps wird das Opfer dazu gedrängt, immer größere Beträge einzuzahlen. Typische Betrugsmethoden nutzen emotionale Anreize und soziale Drucksituationen, um die Opfer in die nächste Phase zu führen.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn ein Opfer nun sein Geld oder die angeblichen Gewinne auszahlen möchte, tauchen plötzlich Gebühren auf. Die Plattform verlangt:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Sobald Sie diese Gebühren bezahlen, verschwinden die angeblichen Gewinne: und Sie verlieren zusätzliches Geld, ohne dass eine Auszahlung erfolgt.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen häufig Dritte auf: angebliche Anwälte, Behörden-Mitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen jedoch Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ und „Server-Zugriffe“. Diese Personen sind in der Regel Teil des gleichen Netzwerks und verkaufen Ihre Daten weiter. Seriöse Anwälte und Behörden kontaktieren Sie niemals unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten: Jede zusätzliche Einzahlung erhöht Ihr Risiko, alles zu verlieren.
- Beweise sichern: Speichern Sie E-Mails, Bildschirmfotos, Kontobewegungen und alle Kommunikationen mit Swissspay. Diese Unterlagen sind entscheidend für spätere Ermittlungen.
- Ihre Bank oder Krypto-Börse informieren: Melden Sie verdächtige Transaktionen, damit diese prüfen können, ob Ihr Konto kompromittiert wurde.
- Strafanzeige erstatten: Reichen Sie bei der örtlichen Polizeidienststelle oder bei der Bundespolizei eine Anzeige ein. Nutzen Sie mein Fachwissen, um die Ermittlungen zu unterstützen.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren: Jede Forderung nach Vorauszahlungen, „Gebühren“ oder „Übersetzungen“ ist ein weiteres Zeichen des Betrugs. Konzentrieren Sie sich auf die offiziellen Strafverfolgungswege.
Schlussbemerkung
Swissspay (swissspay.org) ist ein klarer Betrug. Nutzen Sie mein Wissen, um Ihre Finanzen zu schützen und handeln Sie sofort, wenn Sie Anzeichen für einen Betrugsversuch bemerken.
Das Netzwerk hinter Swissspay
Swissspay ist Teil eines Netzwerks von 37 weiteren Plattformen, die dieselben Hintermänner nutzen und sich gegenseitig re-Branding-Strategien anbieten. Diese Verflechtung schafft eine einheitliche Maske für alle Beteiligten.

Aiexness
aiexness.app

Aivisionmarkets
aivisionmarkets.app

Audaciagroupe
audaciagroupe.com

Auto Bluearrow
auto-bluearrow.com

Auto Easyfinance
auto-easyfinance.com

Aw
aw.limited
und 31 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei swissspay.org gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.