usersspace.com Erfahrungen: Warnung vor Betrug
Wir warnen ausdrücklich vor usersspace.com. Bei Usersspace handelt es sich nach unserer Einschätzung um einen unseriösen Broker, der Anleger mit falschen Versprechen in die Falle lockt. Zahlreiche Geschädigte haben sich bereits gemeldet.

Achtung
Betrugsverdacht
Luxvath Capital hat sich in den letzten Wochen als besonders verführerisch für unerfahrene Anleger präsentiert. Sie haben das Gefühl, dass Ihr Geld sicher ist, doch die Realität ist ganz anders. Wenn Sie bereits Geld auf das Konto eingezahlt haben, hören Sie jetzt sofort auf weitere Zahlungen und prüfen Sie, ob Sie bereits Opfer dieses Betrugs sind.
Warum usersspace.com unseriös ist
Luxvath Capital (usersspace.com) weist mehrere kritische Mängel auf, die sofort Alarm schlagen. Erstens fehlt auf der Website jegliche Angabe zu einer Handelsregisternummer oder einer Aufsichtsbehörde. Ohne diese Angaben ist keine gesetzliche Zulassung nachweisbar, was ein Grundmerkmal von Betrugsplattformen ist. Zweitens gibt es keine klare Adresse, weder im Impressum noch auf der Kontaktseite, und der einzige Kontaktweg ist die E-Mail support@usersspace.com, ohne Telefon oder sonstige Rückverfolgbarkeit. Drittens werden keine konkreten Dienstleistungen oder Sprachen aufgeführt, obwohl die Plattform behauptet, internationale Anleger anzusprechen. Schließlich ist die Seite komplett frei von Zertifikaten, Auszeichnungen oder Trustpilot-Bewertungen: typische Anzeichen dafür, dass sich die Betreiber auf den ersten Blick verbergen wollen.
Wie der Betrug bei usersspace.com abläuft
Schritt 1: Der erste Kontakt und das Lockangebot
Luxvath Capital nutzt gezielte Social-Media-Ads und gefälschte Influencer-Testimonials, um potenzielle Opfer zu locken. Auf Instagram, Facebook und TikTok erscheinen kurze Clips, in denen angeblich erfolgreiche Trader ihre Gewinne feiern. Diese Videos sind oft von professionellen Machbarkeiten, aber die Namen der „Promis“ sind generische Pseudonyme. Sobald ein Nutzer Interesse zeigt, wird er zu einer Landing-Page geleitet, wo er sich für ein Konto registrieren kann. Die ersten Einzahlungen werden bewusst niedrig gehalten: typischerweise 250 €, um die Hemmschwelle zu senken und das Vertrauen zu gewinnen. Die Plattform präsentiert sich als „schlanker, digitaler Broker“, der sofort hohe Renditen verspricht.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt die Web-App von Luxvath Capital sofort hohe Buchgewinne. Im Dashboard wird angezeigt, dass 250 € in zwei Wochen 800 € geworden sind. Diese Zahlen entstehen durch ein internes System, das zufällig generierte Gewinnwerte anzeigt; es gibt keine echten Trades, keine Orderausführung und keine Verbindung zu regulierten Börsen. Das Ziel ist klar: Vertrauen aufzubauen. Der Nutzer sieht scheinbar echte Gewinne, hat aber keine Möglichkeit, diese zu verifizieren. Es entsteht der Eindruck, dass die Plattform tatsächlich Profite generiert, obwohl das Geld lediglich in der eigenen Datenbank der Betreiber verschoben wird.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
Nach einigen Wochen des scheinbaren Erfolgs wird ein persönlicher „Account-Manager“ kontaktiert. Über E-Mail oder private Chat-Kanäle werden exklusive Angebote präsentiert: VIP-Konten, Hebel-Boni von 1:500, garantierte Gewinne und Zugang zu angeblich exklusiven IPO-Plätzen. Der Manager setzt häufig Zeitlimits („Nur heute“), erzeugt künstliche Verknappung und nutzt Social-Proof, indem er gefälschte Erfolgsgeschichten anderer „Anleger“ zeigt. In dieser Phase zahlen viele Opfer zwischen 5 000 € und 50 000 €, manche sogar über 500 000 €. Jeder zusätzliche Betrag wird als Investition in ein „wachsames“ Portfolio dargestellt, das sich selbstständig vermehren soll.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Jetzt, wo der Anleger sein Geld oder die angeblichen Gewinne auszahlen will, tritt die eigentliche Falle ein. Plötzlich verlangt Luxvath Capital mehrere Gebühren, die in keiner seriösen Regelung vorgesehen sind. Zu den geforderten Abgaben gehören:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich dieses Geld, und es kommt trotzdem keine Auszahlung. Das ist die letzte Melkphase des Scams.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen oft Dritte auf: angebliche Anwälte, „Behörden-Mitarbeiter“ oder „Krypto-Forensiker“ mit einer eigenen Wallet-Wiederherstellungs-Software. Sie versprechen, Ihr Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Hinter diesen Versprechen stecken meistens dieselben Täter, die die Plattform betreiben. Sie verkaufen Ihre Daten an Dritte, nutzen Ihr Geld für weitere Betrugsmethoden und verschwinden. Echte Anwälte und Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten: Sobald Sie erkennen, dass Sie in einen Betrug geraten sind, stoppen Sie jede weitere Einzahlung. Jede zusätzliche Zahlung erhöht das Risiko, Ihr gesamtes Kapital zu verlieren.
- Beweise sichern: Speichern Sie sämtliche E-Mails, Chat-Transkripte, Kontoauszüge und Bildschirmfotos. Diese Dokumente sind entscheidend, wenn Sie den Betrug melden oder rechtliche Schritte einleiten.
- Bank oder Krypto-Börse informieren: Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank oder die Plattform, auf der Sie das Geld hinterlegt haben. Bitten Sie um Sperrung des Kontos und fordern Sie eine Rückerstattung an die ursprüngliche Zahlungsmethode. Beschreiben Sie die Situation klar und knapp.
- Strafanzeige erstatten: Melden Sie den Betrug bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. Nutzen Sie Ihre gesicherten Beweise, um die Ermittlungen zu unterstützen. Ihr Fall kann dazu beitragen, weitere Opfer zu verhindern.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren: Lassen Sie sich nicht von angeblichen „Anwälten“ oder „Forensik-Teams“ täuschen. Verlangen Sie keine Vorauszahlungen. Seriöse Rechtsanwälte bieten ihre Dienste über feste Gebühren an, nicht über unberechenbare Kosten.
Fazit
Luxvath Capital (usersspace.com) ist ein klarer Betrugsfall. Wenn Sie bereits Geld auf das Konto eingezahlt haben, handeln Sie jetzt: stoppen Sie weitere Zahlungen, sichern Sie Beweise und melden Sie den Betrug. Ihre finanzielle Sicherheit hängt von Ihrem schnellen Handeln ab. Jeder weitere Schritt in die Richtung der Betreiber verschärft das Risiko eines vollständigen Verlustes.
Verdächtige Verbindungen: Seiten mit Gemeinsamkeiten zu Usersspace
Unsere Auswertung zeigt, dass Usersspace technische und strukturelle Verbindungen zu weiteren Seiten aufweist. Alle Seiten sind ähnlich aufgebaut und werden offenbar von denselben Verantwortlichen betrieben:

Admastrategy
admastrategy.finance

Allianzinvest
allianzinvest.cc

Alternatives Broker
alternatives-broker.com

Aminaa
aminaa.cc

Clearworkingroom
clearworkingroom.com

Individualcontrol Room
individualcontrol-room.com
und 10 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei usersspace.com gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.