Dovendi (dexybitai.de): Warnung vor Dovendi: Was steckt dahinter?
Dovendi ist ein betrügerisches Unternehmen. Investoren werden mit falschen Versprechen angelockt und verlieren ihr Geld. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt seit dem 27. Juni 2025 ausdrücklich vor Dexybitai unter dem Titel „BaFin warnt vor Plattformreihe – „Verdienen Sie über €950 TÄGLICH““. Die vollständige BaFin-Warnung zu Dexybitai steht auf der offiziellen Seite der BaFin zur Verfügung.

Achtung
Betrugsverdacht
Die Eckdaten zu Dovendi
Hier finden Sie die wichtigsten Fakten zu Dovendi:
- Warnstufe
- Hoch
- Regulierung
- BaFin-Warnung
- Offizielle Quelle
- BaFin (offiziell)
- Domain-Alter
- 229 Tage
- IP-Adresse
- 88.198.116.121
- SSL-Zertifikat
- E7
- Netzwerk
- 427 verbundene Seiten
Wer schreibt diesen Artikel?
Ich bin Anton Haverkamp. Nach fünf Jahren bei der Polizei und einer Tätigkeit als Finanzermittler in einer Spezialeinheit habe ich über 500 Fälle von Anlagebetrug verfolgt. Dabei habe ich immer wieder Muster erkannt, die sich bei neuen Betrugsplattformen zeigen. Dieses Wissen nutze ich, um Ihnen hier die Fakten zu Dovendi darzustellen: ohne Umschweife, ohne Verblassen.
Dovendi: Belege und Unstimmigkeiten
Dovendi präsentiert sich als Anbieter von Domain-Verkauf und Domain-Verwaltung: keine Hinweise auf Handel mit Wertpapieren oder Kryptowährungen. Doch die Angaben auf der Website sind lückenhaft: Es fehlt jede Form von Registrierungs- oder Lizenznummer, die eine reguläre Marktpräsenz belegt. Auch das Gründungsjahr ist nicht ersichtlich, ein weiteres Zeichen dafür, dass es sich um eine Fassade handeln könnte.
Die Plattform bietet keinerlei Kontaktmöglichkeiten an: weder E-Mail noch Telefon oder eine Adresse. Solche Lücken sind bei seriösen Unternehmen ein klares Warnsignal. Ebenso gibt es keine Zahlungswege; das Portal akzeptiert weder Fiat-Währungen noch Kryptowährungen, obwohl es sich um eine angebliche Handelsplattform zu behaupten scheint. Die Marketing-Texte enthalten keine garantierten Renditen oder einladende Versprechen, und es fehlt jegliche Form von Testimonials oder Kundenbewertungen: obwohl die Seite einen Rekord von 250 000 angeblichen Fällen oder Kunden angibt.
Zusammengefasst: Dovendi bietet keine regulierten Dienstleistungen an, keine Kontaktinformationen, keine Zahlungswege und keine Belege für erlebte Erfolge. Diese fehlenden Elemente sind ein deutliches Indiz dafür, dass die Plattform nicht den rechtlichen Standards entspricht und höchstwahrscheinlich ein Betrug ist.
Der Ablauf des Anlagebetrugs bei Dovendi
Wie der Kontakt typischerweise entsteht
Die Wege, über die Anleger zu Dovendi gelangen, sind sehr unterschiedlich: Werbeanzeigen, Suchmaschinen, persönliche Empfehlungen oder direkte Online-Recherche. Das Vorgehen der Täter dahinter bleibt jedoch immer gleich. Die Plattform erscheint professionell und verführerisch, um sofortiges Vertrauen zu schaffen.
Die erste Einzahlung und das gezeigte Wachstum
In den meisten Fällen verlangen die Betreiber zunächst eine kleine Einzahlung von etwa 250 € oder einer ähnlichen Summe. Nach der Einzahlung erhalten die Geschädigten Zugang zu einer angeblichen Handelsplattform, auf der sofort hohe Gewinne angezeigt werden. Diese Zahlen sind jedoch nicht real: sie werden von einer Software erzeugt, die nur zur Täuschung dient.
Der persönliche „Berater“
Jeder Investor bekommt einen sogenannten „Berater“, der per E-Mail, Telefon oder WhatsApp Kontakt hält. Der Berater drängt die Betroffenen dazu, weitere Einzahlungen zu tätigen, um angeblich höhere Renditen zu sichern. Diese persönliche Bindung reduziert die Hemmschwelle, mehr Geld zu transferieren.
Die Gebühren-Falle bei der Auszahlung
Erst beim Versuch, Geld abzuheben, wird klar, dass es sich um einen Betrug handelt. Die Betreiber fordern plötzlich Gebühren, die als Transaktionsgebühr, Versicherungsgebühr oder wegen angeblichem Geldwäscheverdacht ausgegeben werden. Auch nach der Zahlung folgen immer neue Forderungen. Kein seriöser Anbieter würde jemals solche Gebühren verlangen.
Der Recovery-Scam im Nachhinein
Nach dem Verlust des Geldes melden sich Dritte, die sich als BaFin, FCA, Polizei oder Blockchain.com ausgeben. Tatsächlich handelt es sich um dieselben Täter, die weiterhin Geld von den Geschädigten erhalten wollen. Die Plattform bleibt von Anfang bis Ende im Besitz der Täter, die die angeblichen Gewinne nur simulieren; das eingezahlte Geld wurde nie investiert, sondern direkt abgezogen.
Erste Schritte für Geschädigte
Wenn Sie bei Dexybitai Geld verloren haben oder Sie sich aktuell in einer der oben beschriebenen Phasen befinden, handeln Sie sofort. Die folgenden Schritte sind in meiner Erfahrung die wirksamsten Sofort-Maßnahmen:
- Keine weiteren Zahlungen leisten. Sobald Sie Verdacht schöpfen, stoppen Sie sofort jede Transaktion. Auch wenn die Plattform mit dem Verlust der „Gewinne" droht: jede weitere Zahlung verschwindet im selben Topf.
- Beweise sichern. Screenshots aller Plattform-Seiten, Chat-Verläufe (WhatsApp, Telegram, E-Mail), Zahlungsbestätigungen, IBANs, Wallet-Adressen, Transaktions-IDs. Sichern Sie alles, bevor die Plattform Ihren Account sperrt.
- Bank, Kartenanbieter oder Krypto-Börse kontaktieren. Informieren Sie sofort über den Betrug. Fordern Sie eine Rücknahme bzw. Sperrung der Empfänger-Konten an.
- Strafanzeige erstatten. Reichen Sie eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder online über die Internetwache des LKA ein. Legen Sie die gesammelten Beweise bei.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren. Wenn sich angebliche Anwälte, Behörden oder „Krypto-Forensiker" unaufgefordert melden und Vorauszahlungen verlangen, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit der nächste Betrugsversuch. Echte Anwälte und Behörden kontaktieren Opfer niemals per WhatsApp oder Telegram.
Geldverfolgung und Sperrung
Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.

Das Netzwerk hinter Dovendi
Dovendi ist Teil eines Netzwerks von 427 Plattformen, die ähnliche Praktiken anwenden. Die meisten dieser Seiten teilen dieselbe Infrastruktur und nutzen dieselben Marketing-Kampagnen, um neue Opfer zu gewinnen.

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