Dinexion (dinexion-es.net) seriös? Nicht: sofort prüfen!
Dinexion (dinexion-es.net) ist ein Betrugsversuch. Hier erfahren Sie sofort, warum Sie keine Zahlungen mehr tätigen sollten.

Achtung
Betrugsverdacht
Über Anton Haverkamp
In meinen Jahren als Finanzermittler in einer Spezialeinheit habe ich mehr als 500 Anlagebetrugsfälle verfolgt. Ich habe die Verfolgung von Geldströmen in der Blockchain geleitet und dabei zahlreiche Täter entlarvt. Meine Arbeit hat mich gelehrt, auf kleine Unstimmigkeiten zu achten. Diese Erfahrung nutze ich jetzt, um Sie vor neuen Betrugsmaschen zu schützen. Ich war stets darauf bedacht, Täter zu finden und Opfer zu warnen. Die Erkenntnisse aus den Fallakten sind für Sie hier von entscheidender Bedeutung.
Warum dinexion-es.net unseriös ist
Dinexion (dinexion-es.net) präsentiert sich als Trading-Plattform für automatisiertes Trading und Krypto-Investitionen. Doch die Daten zeigen sofort, dass es sich um einen Betrug handelt. Es fehlt eine Registrierungsnummer. Es fehlt jegliche Angabe einer Aufsichtsbehörde. Die Website listet keinen Lizenznummern. Der Betreiber gibt nur an, dass er aus Spanien kommt, aber die Telefonnummer ist lediglich +34 ohne weitere Details. Es gibt keine echte E-Mail-Adresse. Das Fehlen dieser Grundinformationen ist ein klares Warnsignal.
Die Marketingseite bietet ein tägliches Gewinnversprechen von über 950 €. Solch ein Versprechen ist unrealistisch und wird ohne Quelle präsentiert. Die Seite nutzt Testimonials von Personen wie FLORENTINO PÉREZ und AMANCIO ORTEGA, die nicht verifizierbar sind. Diese Namen tauchen nirgendwo in offiziellen Registern auf. Sie wirken als gezielte Schwindelmasse, um Vertrauen aufzubauen. Die Seite schafft Dringlichkeit und nutzt emotionale Sprache. Sie behauptet schnelle Gewinne, garantiert Renditen und nutzt gefälschte Promi-Endorsements. All diese Elemente zusammen zeigen, dass die Plattform keine seriöse Trading-Plattform ist.
Wie der Betrug bei dinexion-es.net abläuft
Erster Kontakt und Lockangebot
Potenzielle Opfer werden oft durch gezielte Werbung in sozialen Medien angesprochen. Die Plattform nutzt Instagram, Facebook und TikTok, um scheinbar erfolgreiche Trader zu zeigen. Diese Anzeigen enthalten angebliche Testimonials und zeigen fiktive Gewinncharts. Ein Klick auf einen Link führt zu einer Landingpage, die einen niedrigen Mindestbetrag von 250 € verlangt. Der Zweck ist, das Risiko gering zu halten und die Hemmschwelle zu senken. Sobald das Geld eingezahlt ist, wird dem Nutzer ein „Account“ eröffnet, der jedoch nur ein simuliertes Dashboard ist. Dieses Dashboard zeigt zufällige Zahlen, die den Eindruck von realen Trades erwecken. Das Ziel ist, Vertrauen aufzubauen und das Opfer in die Plattform einzuführen.
Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt das Dashboard von dinexion-es.net scheinbare Gewinne an. Die Plattform präsentiert, dass aus 250 € innerhalb von zwei Wochen 800 € geworden sind. Diese Gewinne entstehen nicht durch echte Börsenaktivitäten, sondern durch ein internes System, das zufällige Daten generiert. Es gibt keine echten Aufträge, die an eine reguläre Börse gesendet werden. Der Nutzer sieht jedoch eine steigende Gewinnkurve, die ihn glauben lässt, dass der Broker profitabel ist. Diese Täuschung ist ein klassischer Trick, um das Vertrauen zu festigen und den Nutzer zu ermutigen, mehr Geld einzuzahlen.
Drängen zu weiteren Einzahlungen
Sobald das Vertrauen aufgebaut ist, beginnt ein persönlicher „Berater“ den Kontakt zu pflegen. Über WhatsApp oder E-Mail erhält der Nutzer Angebote für VIP-Konten, Hebelboni von 1:500 und angeblich exklusive IPO-Zugänge. Der Berater betont, dass die Gewinne garantiert sind, wenn der Nutzer in den nächsten Tagen weitere Mittel einzahlt. Es werden Zeitlimits gesetzt, wie „Nur heute“. Der Nutzer fühlt sich unter Druck gesetzt, mehr Geld zu investieren. In vielen Fällen zahlen die Opfer zwischen 5.000 und 50.000 € oder sogar mehr. Diese Summe wird in das System eingezogen, während die Plattform keine echten Handelsaktivitäten ausführt.
Auszahlungswunsch und Gebührenfalle
Wenn ein Nutzer seine Gewinne auszahlen möchte, erscheint plötzlich die Forderung nach Gebühren. Diese Gebühren sind frei erfunden. Die Plattform listet mindestens fünf Arten von Gebühren auf:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen Transaktionsrisiko
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde niemals Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Diese Gebührenfalle ist das letzte Mittel des Betrügers, um noch mehr Geld zu erpressen. Der Nutzer verliert zusätzlich zu den bereits gezahlten Beträgen noch mehr Geld, ohne dass eine Auszahlung erfolgt. Die angeblichen Gewinne existieren nicht. Diese Phase ist die letzte Melkphase des Scams.
Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen oft Dritte auf. Sie behaupten, Anwälte zu sein, die ein Vergleichsverfahren anbieten. Andere stellen sich als Krypto-Forensiker oder ausländische Polizeibehörden dar. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Diese Forderungen sind ein weiteres Schwindelprogramm. In Wirklichkeit handeln die Täter die gleichen Personen, die das ursprüngliche System betrieben. Sie nutzen die Angst der Opfer, um weitere Zahlungen zu erzielen. Seriöse Anwälte oder Behörden kontaktieren Sie nie unaufgefordert via WhatsApp oder Telegram. Dieser Schritt ist ein weiteres Täuschungsinstrument, um das Opfer zu erpressen.
Das Netzwerk hinter dinexion-es.net
Dinexion ist Teil eines Netzwerks von 66 Plattformen. Diese Plattformen teilen dieselben betrügerischen Methoden. Sie nutzen die gleiche Infrastruktur und bewerben sich gegenseitig. Das Netzwerk zeigt, dass die Betreiber die gleichen Hintermänner sind. Durch diese Verbindungen können sie ihre betrügerischen Aktivitäten skalieren. Die Plattformen tauschen sich über gemeinsame Marketingkanäle aus und nutzen ähnliche Fake-Testimonials. Dieses Netzwerk ist ein deutliches Indiz für die Organisierung des Betrugs.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Wenn Sie bereits Geld an dinexion-es.net gezahlt haben, stoppen Sie sofort. Jeder weitere Transfer verschlechtert Ihre Situation.
- Beweise sichern. Speichern Sie sämtliche E-Mails, Screenshots und Transaktionsnachweise. Diese Beweise sind für Ermittlungen unerlässlich.
- Bank und Krypto-Börse informieren. Setzen Sie sich mit Ihrer Bank in Verbindung und melden Sie den Verdacht. Bitten Sie um Rückbuchung oder Sperrung von Konten.
- Strafanzeige erstatten. Reichen Sie bei der Polizei eine Strafanzeige ein. Nutzen Sie die Kontaktdaten Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren. Wenn Ihnen Personen auf WhatsApp oder Telegram melden, dass sie Ihr Geld zurückholen können, lehnen Sie ab. Die Täter verlangen Vorauszahlungen und verschwinden danach.
Vermeiden Sie jede weitere Kontaktaufnahme mit dem Betreiber. Schützen Sie Ihre Daten. Informieren Sie Freunde und Familie über die Masche. Teilen Sie Ihre Erfahrungen, damit andere nicht Opfer werden.
Sie haben die Kontrolle über Ihre Finanzen. Handeln Sie jetzt und schützen Sie sich vor diesem Betrug.
Das Netzwerk hinter Dinexion
Dinexion ist Teil eines Netzwerks von 66 Plattformen, die dieselben betrügerischen Methoden anwenden. Diese Verbindungen zeigen, dass die Betreiber dieselbe Infrastruktur nutzen und sich gegenseitig bewerben.

3commasai
3commasai.pro

Aflonexitrpro
aflonexitrpro.net

Algoaloxifin Es
algoaloxifin-es.net

Alturaportdex Es
alturaportdex-es.net

Alvionmeruva
alvionmeruva.net

Argentoluxeron
argentoluxeron.de
und 60 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei dinexion-es.net gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.