Prime Lattice Investments A/S (primelatticeinvestment.pro)
Prime Lattice Investments A/S ist ein klarer Betrug. Diese Plattform lockt Anleger mit falschen Versprechen, führt sie durch eine tödliche Masche und verschleiert ihre wahre Identität hinter einer Fassade aus Krypto- und Forex-Marketing.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum primelatticeinvestment.pro unseriös ist
Die ersten Anzeichen einer unseriösen Plattform sind sofort erkennbar. Die Seite gibt keine Handelsregisternummer an und verweist auf keine Aufsichtsbehörde. Ohne eine gültige Lizenz kann sie nicht als regulärer Broker gelten. Die angebotenen Dienstleistungen: Forex-Trading, Krypto-Investment, Copy-Trading und Margin-Handel: werden ohne jegliche regulatorische Genehmigung beworben. Zudem ist die Versprechung von „bis zu 14 % Rendite“ ohne Quelle und ohne realistische Kalkulation. In der Praxis bedeutet das, dass die Renditen nicht aus echten Markttransaktionen stammen, sondern aus manipulierten Zahlen, die in der Plattformsoftware angezeigt werden. Kombiniert man diese Punkte mit dem Fehlen von Kontaktdaten (kein Telefon, keine E-Mail, keine Adresse) entsteht ein klares Bild: Die Betreiber versuchen, ihre Identität zu verschleiern und haben keine rechtliche Grundlage.
Wie der Betrug bei primelatticeinvestment.pro abläuft
1. Erster Kontakt und Lockangebot
Betrüger nutzen gezielt soziale Medien, um potenzielle Opfer anzusprechen. In Facebook- und Instagram-Ads präsentiert die Plattform oft „profitable Trading-Gurus“, die angeblich Insider-Tipps geben. Oft wird ein scheinbar niedriger Einstieg mit einer kleinen Einzahlung von 250 € oder 300 € angeboten, um die Hemmschwelle zu senken. Ein weiteres Lockmittel sind gezielte Influencer-Posts, in denen scheinbare Erfolgsgeschichten erzählt werden. Der erste Kontakt ist häufig über ein Kontaktformular oder ein Live-Chat, in dem die „Berater“ dem Interessenten sofort ein persönliches Angebot unterbreiten.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung präsentiert die Plattform sofort „hohe Buchgewinne“. Die Oberfläche zeigt, wie aus 250 € in zwei Wochen 800 € herausgekommen sind. Dabei gibt es keine echten Orders an einer Börse, keine Transaktionshistorie und keine Aufschlüsselung der Trades. Es handelt sich lediglich um eine Software-Simulation, die die Zahlen nach Belieben anpasst. Das Ziel ist, Vertrauen aufzubauen und den Eindruck zu erwecken, dass die Gewinne aus legitimen Marktbewegungen stammen. Sobald die Anleger überzeugt sind, werden sie ermutigt, weitere Mittel einzuzahlen.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
In dieser Phase wird ein persönlicher „Account-Manager“ zugewiesen, der den Anleger regelmäßig kontaktiert. Über Wochen oder Monate hinweg werden exklusive Angebote wie „VIP-Konten“, Hebelboni von 1:500, garantierte Profite und Zugang zu vermeintlichen IPOs präsentiert. Die Betreiber nutzen klassische Verkaufstricks: Zeitlich begrenzte Angebote, künstliche Verknappung und Social-Proof-Elemente, die angebliche Erfolgsgeschichten von anderen Anlegern zeigen. Typische Betrugsbeträge liegen zwischen 5 000 € und 50 000 €: in seltenen Fällen sogar über 500 000 €.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn ein Anleger nun seine Gewinne auszahlen möchte, kommt die eigentliche Falle zum Tragen. Plötzlich werden Gebühren eingefordert, die von der Plattform als „Notwendigkeit“ dargestellt werden. Dazu gehören:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen Transaktionsrisiko
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich das Geld, und es kommt trotzdem keine Auszahlung.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen häufig „Dritte“ auf. Anwaltsbüros mit falschen Vergleichsverfahren, angebliche Behördenmitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“ mit eigenen Wiederherstellungs-Tools bieten an, das Geld zurückzuholen. Sie fordern Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Hinter dieser Masche stecken in der Regel dieselben Täter, die die Opferdaten weiterverkaufen oder für weitere Betrugsaktionen nutzen. Echte Anwälte und Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Das Netzwerk hinter primelatticeinvestment.pro
Primelatticeinvestment.pro ist nicht allein. Es gehört zu einem Netzwerk von 74 Plattformen, die dieselben technischen Grundlagen teilen. Das bedeutet, dass die Betreiber dieselbe Infrastruktur, dieselben Marketing-Assets und häufig die gleichen Hintermänner verwenden. Wenn ein Betreiber ausläuft, wird er meist durch einen Re-Branding-Ansatz ersetzt, wodurch die Plattform erneut in Erscheinung tritt. Dieses Netzwerk erhöht die Risiken, da die Betreiber ihre Identität ständig verschleiern und die Plattformen sich gegenseitig schützen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
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Keine weiteren Zahlungen leisten: Sobald Sie den Verdacht haben, dass Ihre Investition nicht legit ist, stoppen Sie sofort alle Zahlungen. Jede weitere Einzahlung erhöht Ihr Risiko, Geld zu verlieren.
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Beweise sichern: Speichern Sie alle E-Mails, Screenshots, Transaktionsbelege und Chat-Logs. Diese Dokumente sind entscheidend, wenn Sie rechtliche Schritte einleiten oder die Polizei einschalten wollen.
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Bank oder Krypto-Börse informieren: Kontaktieren Sie Ihre Bank oder den Anbieter Ihrer Krypto-Wallet sofort. Teilen Sie ihnen mit, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, und fordern Sie die Rückgängigmachung von Transaktionen an, falls möglich.
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Polizei oder Finanzbehörde anrufen: Melden Sie den Betrug bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder bei der Finanzaufsicht. Geben Sie alle gesammelten Beweise an, damit die Ermittler die Täter verfolgen können.
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Recovery-Scams meiden: Ignorieren Sie Angebote, die angeblich Ihr Geld zurückholen können. Seriöse Anwälte oder Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert, und jede Vorauszahlung ist ein klarer Hinweis auf einen weiteren Betrug.
Wir sagen Ihnen, was Sie tun müssen
Verpassen Sie nicht, dass Sie in diesem Fall sofort handeln. Jede noch so kleine Verzögerung kann den Unterschied zwischen einer möglichen Rückerstattung und einem totalen Verlust ausmachen. Bewahren Sie Ruhe, sichern Sie Ihre Beweise und wenden Sie sich an die richtigen Stellen.
Das Netzwerk hinter primelatticeinvestment.pro
Die Plattform ist Teil eines Netzwerks von 74 ähnlichen Seiten, die dieselbe Infrastruktur nutzen und sich gegenseitig verlinken. Diese Verbindungen deuten stark auf ein organisiertes Betrugssystem hin.

Alatfinance
alatfinance.com
Alchemyxchange
alchemyxchange.org

Algobi
algobi.com

Allegro Invest
allegro-invest.com
Apex24digital
apex24digital.live
Oriongradeedge
app.oriongradeedge.com
und 68 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei primelatticeinvestment.pro gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.