Warnung vor Space Fx Markets (spacefxmarkets.life): Betrug aufgedeckt
Space Fx Markets (spacefxmarkets.life) ist ein betrügerisches Handelsportal. Es lockt Anleger mit überhöhten Renditeversprechen und zahlt ihr Geld anschließend nicht zurück.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum spacefxmarkets.life unseriös ist
Die Plattform gibt an, von der „Financial Commission (FinaCom)“ lizenziert zu sein. Die Lizenznummer fehlt jedoch komplett. Auf der Website ist keine Registrierungsnummer oder ein offizielles Lizenzdokument zu finden.
Die behaupteten Renditen von 5 % bis 15 % sind ohne Quelle und ohne nachvollziehbare Handelsbasis. Solche Versprechen sind typisch für Betrugsplattformen, die keine echten Aufträge an Börsen ausführen.
Die Firma akzeptiert Kreditkarten und Banküberweisungen, keine regulären Bankkonten oder lizenziertes Zahlungsnetzwerk. Die Kontaktmöglichkeiten sind nicht vorhanden: weder E-Mail noch Telefon.
Die Website nutzt nur die englische Sprache, was die Zielgruppe internationalisieren soll.
In den Trust-Signals fehlen jegliche Kundenbewertungen, keine Trustpilot-URL und keine Zertifikate, außer einer selbstständigen „Verify My Trade“-Auszeichnung, die nicht von einer anerkannten Aufsichtsbehörde stammt.
Alle diese Faktoren bilden zusammen ein starkes Bild eines unseriösen Unternehmens.
Wie der Betrug bei spacefxmarkets.life abläuft
1. Der erste Kontakt: Lockangebot
Potenzielle Opfer werden häufig über gezielte Werbung auf sozialen Medien, wie Instagram, Facebook oder TikTok, angesprochen. Dort erscheinen Anzeigen mit angeblich erfolgreichen Tradern, die von „Space Fx Markets“ berichten. Oft wird ein niedriger Einstiegskapitalbetrag von 100 € beworben, um die Hemmschwelle zu senken.
Die Plattform präsentiert sich als professionelle Trading-Plattform mit Forex- und Krypto-Investitionen, aber die eigentliche Benutzeroberfläche ist lediglich eine Web-App, die gefälschte Gewinnzahlen anzeigt.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung werden dem Nutzer innerhalb weniger Tage fiktive Gewinne von bis zu 15 % angezeigt. Diese Zahlen sind rein visuell erzeugt und beruhen auf einer Datenbank, die keine echten Markttransaktionen enthält.
Der Nutzer sieht, wie sein Kontostand steigt, ohne dass echte Handelsaktivitäten stattfinden. Dies schafft Vertrauen und ermutigt zum Weiterinvestieren.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
Ein angeblicher „Account-Manager“ baut über Wochen eine Beziehung auf. Er verspricht exklusive Boni, wie ein Hebel von 1:500, garantierte Profite und Zugang zu vermeintlichen IPO-Deals.
Durch geschickte Zeitdruck-Taktiken, z. B. „Nur heute verfügbar“, werden die Nutzer zum schnellen Handeln bewegt. Oft werden Einzahlungen von 5.000 € bis 50.000 € gefordert, in seltenen Fällen über 500.000 €.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn ein Nutzer seine Gewinne auszahlen möchte, tauchen plötzlich Gebühren auf.
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt.
Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzliches Geld, und es kommt trotzdem keine Auszahlung.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach dem Verlust des ursprünglichen Kapitals treten häufig Dritte auf: angebliche Anwälte, Behördenmitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“.
Dahinter stecken meistens die ursprünglichen Täter, die die Opferdaten weiterverkaufen.
Das Netzwerk hinter spacefxmarkets.life
Space Fx Markets ist Teil eines Netzwerks von 34 ähnlichen Plattformen. Diese Verbindungen deuten auf gemeinsame Hintermänner, geteilte Infrastruktur und ein Re-Branding-System hin. Wenn eine dieser Seiten auffliegt, wechseln die Betreiber schnell zu einer anderen Marke, während die gleichen betrügerischen Praktiken weiterlaufen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Jede neue Einzahlung erhöht das Risiko, das gesamte Geld zu verlieren.
- Belege sichern. Speichern Sie Screenshots, E-Mails, Bank- oder Kreditkarten-Transaktionsbestätigungen. Diese Dokumente sind wichtig, wenn Sie später rechtliche Schritte einleiten.
- Bank oder Krypto-Börse benachrichtigen. Informieren Sie Ihre Bank über die verdächtigen Transaktionen und fordern Sie eine Rückbuchung an, falls möglich.
- Polizei oder Finanzaufsichtsbehörde informieren. Melden Sie den Fall bei der örtlichen Polizeidienststelle oder beim Finanzamt. Geben Sie alle gesammelten Beweise an.
- Ignorieren Sie Recovery-Scam-Angebote. Seriöse Anwälte oder Behörden kontaktieren Sie nicht per WhatsApp oder Telegram. Löschen Sie alle Nachrichten und blockieren Sie die Nummern.
Schluss
Space Fx Markets (spacefxmarkets.life) ist ein klarer Fall von Betrug. Die fehlenden Lizenzen, die gefälschten Gewinnzahlen und die erzwungenen Gebühren zeigen eindeutig, dass hier kein legitimes Geschäftsmodell besteht.
Wenn Sie Opfer geworden sind, handeln Sie jetzt: sichern Sie Ihre Beweise, informieren Sie Ihre Bank und melden Sie den Betrug bei den Behörden.
Das Netzwerk hinter Space Fx Markets
Space Fx Markets ist Teil eines Netzwerks von 34 weiteren Plattformen. Diese Verbindungen deuten auf gemeinsame Hintermänner und geteilte Infrastruktur hin, was die Gefahr von systematischem Betrug erhöht.

Ameritradehub
ameritradehub.com

Bluewave Tradehub
bluewave-tradehub.com

Bluewavetradehub
bluewavetradehub.com

Bronzefx Trade
bronzefx-trade.com

Cyptokion
cyptokion.vip

Earngrowthplus
earngrowthplus.com
und 28 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei spacefxmarkets.life gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.