thecyrptobullrun.life auf der Schwarzen Liste
Thecyrptobullrun nutzt die Webseite thecyrptobullrun.life, um arglose Anleger anzulocken. Hinter den professionell wirkenden Seiten verbirgt sich nach unserer Einschätzung eine organisierte Struktur.

Achtung
Betrugsverdacht
Erfahrung aus über 500 Fällen
Ich bin Anton Haverkamp, ehemaliger Polizist und zuletzt Finanzermittler in einer Spezialeinheit. Während meiner Tätigkeit habe ich mehr als 500 Anlagebetrugs-Fälle verfolgt, wobei ich stets auf die Verbindung zwischen scheinbar legitimen Plattformen und verdeckten Straftaten geachtet habe. In jedem Fall war das Ziel, Geld von ahnungslosen Investoren zu entwenden. Diese Erfahrung macht mich zum Experten, der Ihnen die versteckten Mechanismen solcher Betrugsplattformen offenbart. Ich werde Ihnen zeigen, welche Anzeichen auf betrügerische Absichten hinweisen, damit Sie sich nicht einschleichen lassen.
Was die Webseite von Crypto.Com⭐️ preisgibt
Die Website von Crypto.Com⭐️ präsentiert sich als modernes Krypto-Exchange, das Krypto-Investment, Geldüberweisung, Geldtausch und Online-Wallet-Services anbietet. Sie behauptet, seit 2014 aktiv zu sein und sich auf sechs Jahre Erfahrung zu berufen: ein Widerspruch, denn die Gründungs- und Erfahrungsjahre stimmen nicht überein. Die Plattform gibt an, von der Financial Commission (FinaCom) lizenziert zu sein, jedoch fehlt die angesehene Lizenznummer, was ein klares Red Flag ist. Es werden Kreditkarten und Banküberweisungen als Zahlungsmethoden akzeptiert, während keine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für den Kundensupport angegeben sind. Die Minimaleinzahlung beträgt lediglich 100 EUR, und die Versprechen von 5 %: 15 % Rendite sind ohne Quellenangabe. Auf der Seite finden sich keine Testimonial-Namen, keine Trustpilot-Bewertungen und keine unabhängigen Zertifikate. Das einzige angegebene „Award“ ist die Erwähnung der FinaCom, die ohne weitere Nachweise lediglich als Marketing-Hype dient. Der Text auf der Seite garantiert hohe Renditen, ohne die üblichen Risikohinweise, die bei seriösen Finanzdienstleistern selbstverständlich sind. All diese Elemente deuten eindeutig darauf hin, dass Crypto.Com⭐️ ein Vorwand ist, um Anleger zu täuschen und ihr Geld zu stehlen.
Die Phasen des Crypto.Com⭐️-Scams
Wie der Kontakt typischerweise entsteht
Die Erstkontakt-Wege sind sehr unterschiedlich: Werbeanzeigen, Suchmaschinen-Treffer, persönliche Empfehlungen, Cold-Calls oder eigene Online-Recherchen. Was die Täter jedoch immer gleich lassen, ist die Präsentation von Professionalität und Glaubwürdigkeit. Die Website sieht aus wie ein reguläres Krypto-Exchange, die Sprache ist fließend und die angebotenen Dienste wirken verlockend. Sobald die potenziellen Kunden die Seite besuchen, werden sie mit attraktiven Renditeversprechen konfrontiert, die ohne nachvollziehbare Basis präsentiert werden.
Die erste Einzahlung und das gezeigte Wachstum
Sobald ein Investor seine Entscheidung trifft, wird eine kleine Einzahlung von 100 EUR: oder leicht höher: gefordert. Nach der Bestätigung erhält der Kunde Zugang zu einer angeblichen Handelsplattform. Dort werden in kurzer Zeit hohe Gewinne angezeigt. Diese Zahlen sind jedoch rein simuliert und dienen ausschließlich dazu, Vertrauen zu schaffen. Es gibt keinerlei Nachweise dafür, dass die Trades tatsächlich auf echten Märkten ausgeführt werden. Das einzige, was passiert, ist, dass das Geld direkt von dem Konto des Investors abgezogen und in das betrügerische System transferiert wird.
Der persönliche „Berater“
Im nächsten Schritt wird dem Investor ein persönlicher „Berater“ zugewiesen, der per E-Mail, Telefon oder WhatsApp Kontakt hält. Dieser Berater präsentiert weitere angebliche Gewinne und drängt den Anleger, zusätzliche Einzahlungen zu tätigen. Er verspricht, dass mehr Geld einbringen wird, um die Rendite zu erhöhen. Diese persönliche Bindung ist gezielt, um die Hemmschwelle des Investors zu senken und ihn dazu zu bringen, mehr Geld zu überweisen, ohne die wahre Natur der Plattform zu hinterfragen.
Die Gebühren-Falle bei der Auszahlung
Erst beim Versuch, das Geld abzuheben, wird klar, dass Crypto.Com⭐️ zusätzliche Gebühren verlangt. Diese werden als Transaktionsgebühren, Versicherungsgebühren oder Kosten wegen angeblichem Geldwäscheverdacht bezeichnet. Sobald diese Gebühren bezahlt sind, werden weitere Forderungen gestellt. Kein seriöser Anbieter würde je solche Gebühren verlangen, wenn er wirklich die Mittel an die Kunden zurückgeben möchte. Die Gebühren sind ein klares Zeichen dafür, dass das System darauf ausgelegt ist, so viel Geld wie möglich zu extrahieren, bevor es an den Anleger zurückgezahlt wird.
Der Recovery-Scam im Nachhinein
Nach dem Auszahlungsversuch erscheinen plötzlich Dritte, die behaupten, sie könnten das Geld zurückholen. Sie geben sich als BaFin, FCA, Polizei oder als Blockchain.com aus. In Wirklichkeit handelt es sich um dieselben Täter, die weiterhin Geld von den Betroffenen fordern. Sie nutzen das Vertrauen der Opfer und das Gefühl, dass jemand Hilfe leisten will, um noch mehr Geld zu erpressen. Die Plattform bleibt von Anfang bis Ende von den Tätern selbst betrieben, die die Gewinne simulieren und das eingezahlte Geld niemals investieren, sondern sofort aus der eigenen Tasche abziehen.
Die Phasen des Crypto.Com⭐️-Scams sind klar strukturiert und darauf ausgelegt, das Vertrauen der Anleger zu gewinnen und sie Schritt für Schritt in die Falle zu locken. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und führt letztlich zu einem vollständigen Verlust der investierten Mittel. Sie sollten diese Warnungen ernst nehmen und sofort von der Plattform Abstand nehmen, um weitere Verluste zu vermeiden.
Verdächtige Verbindungen: Seiten mit Gemeinsamkeiten zu Thecyrptobullrun
Unsere Auswertung zeigt, dass Thecyrptobullrun technische und strukturelle Verbindungen zu weiteren Seiten aufweist. Alle Seiten sind ähnlich aufgebaut und werden offenbar von denselben Verantwortlichen betrieben:

Ameritradehub
ameritradehub.com

Bluewave Tradehub
bluewave-tradehub.com

Bluewavetradehub
bluewavetradehub.com

Bronzefx Trade
bronzefx-trade.com

Cyptokion
cyptokion.vip

Earngrowthplus
earngrowthplus.com
und 28 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei thecyrptobullrun.life gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.