Warnung vor Luprixor GPT (theluprixorgpt.org): Erfahrungen zur Auszahlung
Der angebliche Trading-Service Luprixor GPT (theluprixorgpt.org) bietet keine verifizierten Lizenzen, keine Handelsregisternummer und verspricht unrealistische Renditen. Wir zeigen, warum diese Plattform betrügerisch ist und wie Sie sich davor schützen können. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt seit dem 18. Mai 2026 ausdrücklich vor Theluprixorgpt unter dem Titel „Online-Vermittlung an Bildungseinrichtungen - Bafin warnt wiederholt vor diversen Websites“. Die vollständige BaFin-Warnung zu Theluprixorgpt steht auf der offiziellen Seite der BaFin zur Verfügung.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum theluprixorgpt.org unseriös ist
Die ersten Anzeichen einer betrügerischen Plattform zeigen sich bereits in den öffentlich zugänglichen Daten. Auf der Website finden sich weder eine Handelsregisternummer noch Hinweise auf eine Aufsichtsbehörde: zwei Grundvoraussetzungen für einen legitimen Broker. Stattdessen wird lediglich die Behauptung geäußert, 20 Jahre Erfahrung zu haben, obwohl das Unternehmen im Jahr 2019 gegründet wurde. Diese Diskrepanz ist ein klassisches Merkmal von Betrugsplattformen, die ihre Glaubwürdigkeit übertriebener Selbstpräsentationen aufbauen.
Weiterhin wird von einer angeblichen Kundenzahl von 3,2 Millionen Personen gesprochen. Ohne verifizierbare Kundendaten, Referenzen oder unabhängige Bestätigungen ist diese Zahl fragwürdig. Das Fehlen von Kontaktdaten (keine E-Mail, kein Telefon, keine Adresse) verhindert eine einfache Rückmeldung an die Betreiber und erschwert die Nachverfolgbarkeit im Falle eines Schadens.
Ein weiteres Warnsignal ist die Sprache der Website: „Garantierte Renditen“ sind ein klarer Hinweis auf ein unsachliches Versprechen. Die Plattform verspricht Gewinne ohne Risiko, was in der Finanzwelt ein absolutes Tabu darstellt. Diese Kombination aus fehlender Lizenz, überhöhter Selbstvermarktung und unrealistischen Versprechen lässt keine Zweifel daran, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.
Wie der Betrug bei theluprixorgpt.org abläuft
1. Erster Kontakt und Lockangebot
Die meisten Opfer werden zunächst über gezielte Online-Werbung kontaktiert. Auf Instagram, TikTok oder in Telegram-Gruppen tauchen Anzeigen auf, die von angeblichen „Top-Tradern“ oder „Investment-Gurus“ stammen. Oft sind die Bilder von vermeintlich erfolgreichen Menschen, die in luxuriösen Umgebungen zu sehen sind. Die ersten Kontaktdaten werden über ein Kontaktformular auf der Website bereitgestellt, das lediglich einen Chatbot auslöst. In diesem Chat wird das Opfer freundlich begrüßt, die Plattform präsentiert sich als „high-tech Krypto-Investment“ und ein kostenloses Demo-Konto wird angeboten.
Das Lockangebot ist bewusst niedrig gehalten: Ein Beispiel-Einzahlungsbetrag von 250 € wird als „Test-Investment“ beworben, damit der potenzielle Anleger schnell das Gefühl bekommt, bereits Gewinne erzielt zu haben. Gleichzeitig wird ein „VIP-Status“ für höhere Einlagen versprochen, was die emotionale Bindung verstärkt. Durch die Kombination aus Social-Media-Influencer-Marketing, gezielten Anzeigen und einem scheinbaren „Sicherheits-Bonus“ wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Opfer sich in die Plattform einschreibt.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt die Plattform sofort „geglückte“ Zahlen auf dem Dashboard. Die grafische Darstellung simuliert einen Anstieg des Kontostands von 250 € auf 800 € innerhalb weniger Tage. Diese Gewinne entstehen jedoch ausschließlich in der Software selbst: es werden keine echten Börsentransaktionen ausgeführt, sondern lediglich zufällige Zahlenwerte angezeigt.
Das Ziel ist klar: Vertrauen aufzubauen. Durch die sofort sichtbaren, hohen Gewinne wird die Glaubwürdigkeit der Plattform untermauert und die Angst des Opfers, das Geld verloren zu haben, minimiert. Das Opfer glaubt, in ein profitables System investiert zu sein, und wird dadurch emotional an die Plattform gebunden.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
Sobald das Vertrauen gesetzt ist, beginnt die eigentliche Masche. Ein „Berater“ oder „Account-Manager“: meist ein Bot oder ein betrügerischer Agent: greift per E-Mail oder Messenger auf das Konto zu und bietet exklusive „VIP-Konten“ mit Hebelboni von bis zu 1:500 an. Zusätzlich werden angeblich garantierte Profite oder Zugang zu exklusiven IPO-Deals versprochen.
Die Betreiber nutzen psychologische Drucktechniken: Zeitlimits („nur heute verfügbar“), künstliche Verknappung („nur 5 Plätze frei“) und Social-Proof („Unsere Top-Investoren haben bereits 50.000 € vermehrt“). In der Regel werden weitere Einzahlungen in den Bereich von 5.000 bis 50.000 € gedrängt, manche Opfer geben sogar über 500.000 € ab.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn das Opfer nun sein Geld auszahlen möchte, tritt das wahre Problem ein. Die Plattform verlangt plötzlich mehrere Gebühren, bevor die Auszahlung freigegeben wird.
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt.
Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich zum bereits investierten Geld noch weitere Beträge, und es kommt trotzdem keine Auszahlung. Das ist die letzte Melkphase des Scams, in der die Täter die Opfer endgültig ausbeuten.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen häufig „Experten“ auf: angebliche Anwälte mit „Vergleichsverfahren“, Behörden-Mitarbeiter, „Krypto-Forensiker“ oder internationale Polizeibehörden. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen jedoch Vorauszahlungen für „Rechtsgebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Hinter diesen Forderungen stecken jedoch meist dieselben Täter, die die Opferdaten weiterverkaufen. Echte Anwälte oder Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Das Netzwerk hinter theluprixorgpt.org
Die Plattform ist Teil eines Netzwerks von 23 verwandten Online-Broker-Plattformen, die dieselbe Backend-Infrastruktur nutzen und sich regelmäßig neu branden. Dieses System ermöglicht es den Tätern, bei einer Plattform zu scheitern und sofort in einer neuen, veränderten Form wieder aufzutauchen, ohne dass die Nutzer die Veränderung bemerken.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten: Jede weitere Einzahlung verschärft Ihre Lage.
- Beweismaterial sichern: Machen Sie Screenshots aller Transaktionen, E-Mails und Plattform-Daten. Bewahren Sie diese sicher auf.
- Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Krypto-Börse: Melden Sie die Transaktion und fordern Sie eine Rückbuchung oder Sperrung der Konten.
- Erstatten Sie eine Strafanzeige: Gehen Sie zur örtlichen Polizeidienststelle oder nutzen Sie das Online-Formular des Bundeskriminalamts.
- Ignorieren Sie Recovery-Scams: Jede Forderung um Vorauszahlung für angebliche „Rückgewinnungsdienste“ ist ein weiterer Betrug.
Schützen Sie sich: handeln Sie jetzt!
Wenn Sie bereits mit Luprixor GPT (theluprixorgpt.org) in Kontakt getreten sind, handeln Sie sofort. Sichern Sie Ihre Daten, informieren Sie sich über seriöse Broker und melden Sie Verdachtsfälle.
Das Netzwerk hinter theluprixorgpt.org
Die Plattform ist Teil eines Netzwerks von 23 verwandten Online-Broker-Plattformen, was auf ein gemeinsames Hinterbänkelsystem hindeutet.

Auntrixcipheraisystem
auntrixcipheraisystem.net

Bryzorlink Ai
bryzorlink-ai.com

Handluxgptsystem
handluxgptsystem.com

Lucroxaiupdate
lucroxaiupdate.com

Lumetrixaiapps
lumetrixaiapps.net

Lunorochainofficial
lunorochainofficial.com
und 17 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei theluprixorgpt.org gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.