Warnung vor Affilinkshub (affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click): Erfahrungen zur Auszahlung
Affilinkshub (affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click) ist ein klar erkennbarer Betrug. Wir haben die Daten analysiert und festgestellt, dass keine reguläre Lizenz oder Handelsregistereintrag vorliegt.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click unseriös ist
Affilinkshub präsentiert sich als Broker, der Forex, Krypto, Aktien, Indizes und Rohstoffe anbietet. Doch die Analyse der verfügbaren Informationen zeigt mehrere gravierende Mängel. Erstens fehlt ein Handelsregistereintrag sowie eine Angabe einer Aufsichtsbehörde. Ohne diese Angaben kann die Plattform nicht als regulierter Broker gelten. Zweitens ist die Kontaktadresse komplett leer, ebenso das E-Mail- und Telefonfeld. Das Fehlen dieser grundlegenden Kontaktinformationen ist ein starkes Warnsignal. Drittens akzeptiert die Plattform nur Banküberweisung und Kreditkarte: zwei Zahlungsmethoden, die in der Regel von seriösen Brokern mit zusätzlichen Sicherheitsprüfungen begleitet werden. Bei Affilinkshub gibt es jedoch keine KYC-Prozedur oder Einzahlungsbestätigungen. Viertens werden gefälschte Testimonials von Nutzern wie MALCOM47, CHRISTY und LINDAY8 verwendet, ohne dass deren Identität überprüfbar ist. Diese Personen sind keine echten Investoren, sondern generische Namen, die Vertrauen erwecken sollen. Schließlich bietet die Plattform keine klaren Informationen zu Lizenzen oder Regulierungen. Alle diese Punkte zusammengenommen zeigen, dass Affilinkshub keine reguläre Brokerstruktur besitzt und somit betrügerisch ist.
Wie der Betrug bei affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click abläuft
Schritt 1: Erster Kontakt + Lockangebot
Die Masche beginnt häufig mit gezielten Social-Media-Anzeigen auf Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok. Die Anzeigen zeigen angeblich „Top-Trader“ und versprechen schnelle Gewinne. Oft werden die Nutzer durch „Telegram-Gurus“ oder „Trading-Gruppen“ kontaktiert, die einen niedrigen Einstieg von 100 € vorschlagen. Diese geringe Summe dient als psychologischer Einstieg und baut Vertrauen auf. Sobald der Nutzer die erste Einzahlung tätigt, erhält er einen Zugang zu einer simulierten Handelsplattform.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung wird auf der Plattform sofort ein hoher Gewinn angezeigt: etwa 250 € in zwei Wochen. Diese Zahlen entstehen durch interne Software, die fiktive Trades erzeugt. Es gibt keine echten Aufträge an Börsen und keine Orderbuchauszüge. Die Plattform nutzt lediglich vorgefertigte Daten, um den Eindruck von Erfolgen zu erwecken. Dieser Trick lässt den Nutzer glauben, die Strategie funktioniere, und erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Einzahlungen.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
Um das Vertrauen weiter zu festigen, werden dem Nutzer „VIP-Konten“ und Hebelboni von bis zu 1:500 angeboten. Diese Versprechen sind jedoch illusorisch. Der „Account-Manager“ setzt auf Zeitdruck („Nur heute“), soziale Beweise durch gefälschte Mit-Anleger-Storys und bietet angeblich exklusive IPO-Zugänge. Typische Betrugszahlen liegen zwischen 5.000 € und 50.000 €. In manchen Fällen zahlen Opfer über 500.000 €.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn ein Nutzer nun Auszahlungen verlangt, kommt plötzlich eine Reihe von Gebühren zum Tragen.
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde niemals Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Diese Gebührenphase ist die letzte Melkphase des Scams: nach Zahlung kommt keine Auszahlung, und das Geld bleibt verschwunden.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten tauchen häufig angebliche Anwälte, Behördenmitarbeiter oder „Krypto-Forensiker“ auf. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Diese Forderungen sind immer fiktiv; die Täter nutzen die Situation, um noch mehr Daten zu sammeln und weitere Opfer zu belauschen. Solche Nachfolgescams sind ein häufiges Merkmal bei Affilinkshub und verwandten Plattformen.
Das Netzwerk hinter affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click
Affilinkshub gehört zu einem Netzwerk von 80 weiteren Plattformen, die ähnliche Strukturen aufweisen. Das bedeutet, dass dieselben Betreiber hinter mehreren Marken stehen, die sich nach Auffliegen neu branden. Diese Plattformen teilen oft die gleiche technische Infrastruktur, die gleiche Datenbank für gefälschte Gewinnanzeigen und dieselben Marketingkanäle. Durch das Netzwerk können Betrüger ihre Reichweite erhöhen, ihre Angriffe koordinieren und die Identität der Betreiber verschleiern.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Jede zusätzliche Zahlung erhöht das Risiko, dass noch mehr Geld verloren geht.
- Beweise sichern. Speichern Sie E-Mails, Chat-Logs, Kontoauszüge und Zahlungsbestätigungen. Diese Dokumente sind entscheidend für eine spätere Strafverfolgung.
- Konten bei Banken und Krypto-Börsen informieren. Melden Sie verdächtige Transaktionen und fordern Sie eine sofortige Sperrung Ihrer Konten, um weitere Transfers zu verhindern.
- Strafanzeige erstatten. Wenden Sie sich an die örtliche Polizeidienststelle oder die Finanzaufsichtsbehörde. Mit Ihren gesicherten Beweisen können Sie die Ermittlungen unterstützen.
- Recovery-Scam-Versuche ignorieren. Seien Sie wachsam gegenüber Anrufern, die sich als Anwälte oder Behördenmitarbeiter ausgeben. Seriöse Institutionen kontaktieren Sie nicht unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Zusammenfassung
Affilinkshub (affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click) ist ein klar identifizierter Betrug. Durch fehlende Lizenz, unvollständige Kontaktdaten, gefälschte Testimonials und eine strukturierte Vorgehensweise können zahlreiche Opfer getäuscht werden. Nutzen Sie die hier aufgeführten Schritte, um Ihre Interessen zu schützen und die Täter zu melden.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die zuständige Finanzaufsichtsbehörde oder melden Sie sich bei der Polizei.
Das Netzwerk hinter affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click
Affilinkshub ist Teil eines Netzwerks von 80 weiteren Plattformen, die ähnliche Merkmale aufweisen. Diese Plattformen teilen oft dieselben Betreiber, Infrastruktur und Marketingstrategien.

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Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei affilinkshub.com.indianstocksbrokerage.click gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.