Pedros Zeklant (pedroszeklant.de): Betrugsfalle aufgedeckt
Pedros Zeklant (pedroszeklant.de) ist ein klarer Betrug. Alle angeblichen Gewinne sind gefälscht, und die Plattform nutzt gefälschte Testimonials, um neue Opfer zu locken.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum pedroszeklant.de unseriös ist
Die ersten Anzeichen für eine betrügerische Plattform sind die fehlenden regulatorischen Signale. Pedros Zeklant listet weder eine Handelsregisternummer noch eine Aufsichtsbehörde auf. Ohne diese Angaben kann ein Anleger nicht nachvollziehen, ob die Plattform von einer zuständigen Behörde überprüft wurde.
Zweitens gibt die Website keinerlei Lizenznummer an. Bei seriösen Brokern ist eine gültige Lizenznummer stets sichtbar, häufig mit einem QR-Code zur Online-Überprüfung. Pedros Zeklant bietet keinen solchen Hinweis.
Drittens verspricht die Plattform unrealistische Renditen von „bis zu 5000 Euro pro Monat“. Ohne unabhängige Quellen oder historische Daten, die diese Erträge belegen, ist dies ein klares Warnsignal.
Viertens verwendet die Plattform gefälschte Testimonials. Die Namen Alexander, Julia und Andreas werden mehrfach genannt, jedoch ohne nachvollziehbare Identität oder verifizierbare Konten. Solche Wiederholungen deuten auf ein generiertes Testimonial-Set hin.
Schließlich gibt es keine klaren Kontaktinformationen. Der angegebene Telefonbereich +49 ist unvollständig, und die E-Mail-Adresse support@pedroszeklant.de führt zu keiner verifizierten Rückantwort. Diese Kombination aus fehlenden Regulierungsnachweisen, unrealistischen Versprechen und unzuverlässigen Kontaktdaten macht pedroszeklant.de zu einer klaren Betrugsfalle.
Wo Pedros Zeklant angeblich sitzt
Die Plattform gibt die Adresse Pedros Zeklant Office an. In Handelsregistern ist keine Firma mit dieser Adresse verzeichnet, und die Angabe ist generisch. Dies deutet stark darauf hin, dass der Standort nur zur Tarnung dient.
Die geocodierten Daten zeigen in Neuseeland auf ein Bürogebäude (government) ("Inland Revenue National Office"). Eine solche Lokation ließe gewerbliche Nutzung zu, ohne dass damit aber die Tätigkeit dieser Plattform belegt wäre.
Gleich zwei Brüche zwischen behauptetem Sitz und technischer Realität fallen auf. Der Hosting-Anbieter ist in den USA registriert, der behauptete Sitz liegt dagegen in Neuseeland. Die Telefon-Vorwahl gehört zu Deutschland, die Adresse aber zu Neuseeland. Solche Diskrepanzen sind ein typisches Merkmal betrügerischer Plattformen, die hinter ausländischer Hosting-Infrastruktur eine seriöse Adresse vortäuschen.
- Adresse
- Neuseeland
- Server-Standort
- unbekannt
- Telefon-Vorwahl
- Deutschland
Wie der Betrug bei pedroszeklant.de abläuft
Schritt 1: Erster Kontakt und Lockangebot
Der Einstieg beginnt meist über gezielte Social-Media-Kampagnen. Die Plattform nutzt gefälschte Promi-Testimonials, die angeblich von „frühestem Anleger“ stammen. In Instagram-Stories werden kurze Videos mit scheinbar zufälligen Personen gezeigt, die von hohen Gewinnen sprechen. In Telegram-Gruppen wird der Name Pedros Zeklant in Verbindung mit „Krypto-Investment“ und „Aktien-Handel“ verbreitet.
Die erste Einzahlung wird bewusst niedrig gehalten, üblicherweise bei 250 Euro. Das Ziel ist, die psychologische Hemmschwelle zu senken und den Anleger glauben zu lassen, die Plattform sei sicher. Sobald die Einzahlung erfolgt ist, erscheint die Plattform in einem Dashboard, das die Kontobewegungen in Echtzeit anzeigt.
Schritt 2: Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt die Web-App von Pedros Zeklant plötzlich hohe Buchgewinne. Typische Zahlen sind „Aus 250 Euro werden in 2 Wochen 800 Euro“. Diese Zahlen stammen aus einer Datenbank, die die Plattform selbst generiert. Es findet kein echter Handel statt, keine echten Orders werden an einer Börse platziert. Die Gewinne sind lediglich simulierte Gewinne, die das Vertrauen des Anlegers stärken.
Schritt 3: Drängen zu weiteren Einzahlungen
In den folgenden Wochen wird der Anleger von einem angeblichen „Account-Manager“ kontaktiert. Der Manager bietet exklusive VIP-Konten, Hebelboni von 1:500 und garantiert hohe Profite an. Durch Zeitlimits („Nur heute“) und künstliche Verknappung wird der Anleger dazu verleitet, zusätzliche Mittel zu überweisen. In der Praxis zahlen Opfer häufig zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Die Plattform nutzt die eroberten Mittel, um weitere Kunden zu locken, indem sie die Gewinne aus dem ersten Opfer als Beispiel nutzt.
Schritt 4: Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Sobald der Anleger sein Geld oder die „Gewinne“ auszahlen will, erscheinen plötzlich Gebühren. Die Plattform fordert folgende Fake-Gebühren:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt.
Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich zu dem bereits verlorenen Geld und bekommt trotzdem keine Auszahlung. Dies ist die letzte Melkphase des Scams.
Schritt 5: Recovery-Scam-Nachfolge
Nach den ersten Verlusten treten häufig Dritte auf. Anwalts- und Behörden-Mitarbeiter melden sich über WhatsApp oder Telegram an, behaupten, sie könnten das Geld zurückholen. Sie fordern Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“ oder „Server-Zugriffe“. Hinter diesen Versprechen stecken meist dieselben Täter, die die ursprüngliche Plattform betrieben haben. Echte Anwälte und Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert.
Das Netzwerk hinter pedroszeklant.de
pedroszeklant.de ist Teil eines Netzwerks von 99 weiteren Plattformen. Diese Verbindungen deuten darauf hin, dass die Betreiber ein gemeinsames Backend nutzen. Das gleiche Backend wird auf mehreren Webseiten eingesetzt, wobei die Logos und Namen leicht verändert werden. Diese Re-Branding-Strategie dient dazu, neue Opfer zu täuschen und die Haftung zu verschleiern.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Jede neue Einzahlung verstärkt die Gefahr eines totalen Verlustes.
- Alle Belege und E-Mails sichern. Screenshots der Dashboard-Ansichten, Transaktionsbelege und jegliche Kommunikation sind wichtig für mögliche Ermittlungen.
- Die Bank oder Krypto-Börse, über die Sie Geld transferiert haben, informieren. Bitten Sie um die Sperrung des Kontos und um Rückverfolgung der Transaktionen.
- Strafanzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstatten. Nutzen Sie Ihre Rechte, um die Täter zu verfolgen.
- Ignorieren Sie jegliche „Recovery-Scam“-Angebote. Echte Rechtsanwälte oder Behörden werden Sie nicht per WhatsApp kontaktieren.
Abschließende Warnung
Die Plattform Pedros Zeklant (pedroszeklant.de) ist ein klarer Betrug. Die Kombination aus fehlenden regulatorischen Signalen, unrealistischen Gewinnen, gefälschten Testimonials und technisch generierten Zahlen weist eindeutig auf ein betrügerisches Vorhaben hin. Seien Sie wachsam und handeln Sie sofort, wenn Sie das Gefühl haben, Opfer geworden zu sein.
Das Netzwerk hinter pedroszeklant.de
pedroszeklant.de ist technisch mit 99 weiteren Plattformen verbunden. Diese Verbindungen weisen auf ein gemeinsames Backend, dieselbe IP-Cluster oder geteilte Marketingkampagnen hin.

Activondaia
activondaia.com

Ai Baykar
ai-baykar.com

Ai Eurosense
ai-eurosense.com

Ai Helderinvion
ai-helderinvion.com

Ai Kryptaxel
ai-kryptaxel.com

Ai Murvoxit
ai-murvoxit.net
und 93 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei pedroszeklant.de gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.