Warnung vor CapitalHub Market (mail.capitalhubmarket.org): Ihre Investition in Gefahr
CapitalHub Market (mail.capitalhubmarket.org) ist ein klarer Betrug. Stoppen Sie sofort jede weitere Einzahlung und sichern Sie sich Ihre Daten.

Achtung
Betrugsverdacht
Warum mail.capitalhubmarket.org unseriös ist
Die Website von CapitalHub Market präsentiert sich als professioneller Broker, der Forex-Trading, Krypto-Investments, Commodities und Aktien anbietet. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache:
- Keine Lizenz: Auf der Plattform wird weder eine Aufsichtsbehörde noch eine Lizenznummer genannt. Seriöse Broker müssen ihre Zulassungen offenlegen; hier fehlt alles.
- Unklare Unternehmensdaten: Das Unternehmen ist unter der Registrierungsnummer 546739937 gelistet, jedoch ist keine Verknüpfung zum Handelsregister sichtbar. Die Adresse auf der Website ist nicht registriert. Dies deutet auf ein Pseudonym hin.
- Unrealistische Renditeversprechen: Die Seite bietet „£3,500 - £5,000“ als potenzielle Gewinne aus einer Mindestanlage von 500 € an. Ohne klare Quellen und ohne reale Handelsdaten ist das ein klarer Anstupser.
- Mehrere Zahlungsmittel ohne Absicherung: Bitcoin, Kreditkarte und Banküberweisung werden akzeptiert, aber keine Sicherheitsmechanismen wie 3D-Secure oder Zwei-Faktor-Authentifizierung sind erwähnt.
- Fehlende Transparenz: Es gibt weder eine klare Erklärung, wie das Geld verwaltet wird, noch ein Ansprechpartner für Beschwerden.
Diese Inkonsistenzen sind nicht zufällig. Sie sind die klassischen Signale eines Betrugs. Ein legitimes Finanzinstitut würde die Lizenz, die Adresse und die Kontaktdaten öffentlich zugänglich machen. Hier fehlt alles.
Die behauptete Geschäftsadresse von CapitalHub Market
Wenlock Road 20-22, N1 7GU, London, United Kingdom. In der Handelsregisterdatenbank ist die Adresse nicht verzeichnet. Es gibt keinerlei Unternehmensprofil unter dieser Anschrift, was die Existenz der Firma stark in Frage stellt.
Unter der angegebenen Anschrift im Vereinigten Königreich ist tatsächlich OSM-Kategorie craft:photographer ("London Food Photography") verortet, kein für einen Broker geeignetes Büro oder Firmensitz.
Beim genaueren Hinsehen fällt eine Diskrepanz ins Auge. Der Server steht in Bulgarien, die behauptete Firmenadresse aber im Vereinigten Königreich. Wer Adresse, Server und Vorwahl bewusst auseinanderzieht, will Strafverfolgung erschweren. Genau dieses Muster prägt die Mehrzahl der von uns dokumentierten Betrugsfälle.
- Adresse
- Vereinigtes Königreich
- Server-Standort
- Bulgarien
- Hosting-Land
- Bulgarien
Wie der Betrug bei mail.capitalhubmarket.org abläuft
1. Der erste Kontakt und das Lockangebot
Betrüger starten mit gezielten Cold-Calls oder Social-Media-Ads. Auf Instagram, Facebook, TikTok und Telegram posten sie scheinbar glaubwürdige Erfolgsgeschichten. Sie nutzen gefälschte Testimonials wie „Anatolie“ und „Violante Valeria“, um Vertrauen zu erwecken. Oft wird ein „Anlageberater“ als Ansprechpartner präsentiert, der per WhatsApp oder Telegram erreichbar ist. Die erste Einzahlung wird bewusst niedrig gehalten: etwa 250 €: um die psychologische Hemmschwelle zu senken. Sobald das Geld eingegangen ist, werden weitere Angebote präsentiert.
2. Vorgetäuschte Gewinne
Nach der ersten Einzahlung zeigt die Plattform ein Dashboard, das angeblich hohe Gewinne anzeigt. In Ihrem Fall könnte aus 250 € plötzlich 800 € auftauchen. Diese Zahlen sind reine Datenbankeinträge der Software. Es findet kein echter Handel statt. Der Broker hat keinen Zugang zu echten Börsen und nutzt lediglich ein Frontend, das hübsche Zahlen generiert. Das Ziel ist, Vertrauen zu schaffen und das Opfer zu locken.
3. Drängen zu weiteren Einzahlungen
Der „Berater“ baut eine Beziehung auf, indem er regelmäßig Updates gibt. Er verspricht VIP-Konten, Hebelboni von 1:500, garantierte Profite und exklusive IPO-Zugänge. Durch Zeitlimits wie „nur heute“ und soziale Beweise wie „Kunden A hat 10.000 € verdient“ wird das Opfer zum weiteren Investieren motiviert. In vielen Fällen zahlen die Betrüger 5.000 bis 50.000 €: manche sogar über 500.000 €.
4. Auszahlungswunsch und Forderung von Gebühren
Wenn das Opfer nun sein Geld auszahlen will, tauchen plötzlich Gebühren auf. Die Betrüger verlangen:
- Transaktionsgebühr
- Steuervorauszahlung ans Finanzamt
- Versicherungsgebühr gegen „Transaktionsrisiko“
- KYC-Verifizierungsgebühr
- Konto-Aktivierungsgebühr
- Anti-Geldwäsche-Hinterlegung
Zahlen Sie diese Gebühren NICHT. Sie sind frei erfunden. Eine seriöse Bank oder ein lizenzierter Broker würde NIEMALS Auszahlungs-Gebühren in dieser Größenordnung verlangen, und schon gar keine Vorauszahlung vor Auszahlung. Seriöse Anbieter ziehen Kosten immer vom Guthaben ab, nie umgekehrt. Die angeblichen Gewinne existieren nicht real. Wer in dieser Phase eine „Gebühr“ zahlt, verliert zusätzlich zu seinem Geld nichts, und es kommt trotzdem keine Auszahlung.
5. Recovery-Scam-Nachfolge
Nach dem ersten Verlust melden sich häufig Dritte: angebliche Anwälte, Behörden-Mitarbeiter, „Krypto-Forensiker“ mit eigener Wallet-Wiederherstellungs-Software. Sie versprechen, das Geld zurückzuholen, verlangen aber Vorauszahlungen für „Gebühren“, „Übersetzungen“, „Server-Zugriffe“. Dahinter stecken dieselben Täter, die die Opferdaten weiterverkaufen. Echte Anwälte und Behörden melden sich NIEMALS unaufgefordert per WhatsApp oder Telegram.
Das Netzwerk hinter mail.capitalhubmarket.org
CapitalHub Market ist Teil eines Netzwerks von 59 weiteren Plattformen. Diese Marken teilen dieselbe Infrastruktur, dieselben Server und oft sogar dieselben Domain-Endungen. Das bedeutet, dass ein Betreiber hinter vielen Namen agiert, um sich vor Ermittlungen zu verstecken. Wenn Sie eine dieser Plattformen nutzen, besteht die Gefahr, dass Sie ebenfalls Opfer eines Betrugs werden. Seien Sie vorsichtig, wenn mehrere Websites dieselben Kontaktdaten oder das gleiche Logo verwenden.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sofort keine weiteren Zahlungen leisten. Sobald Sie ein weiteres Geld überweisen, verschwindet es unauffindbar. Stoppen Sie sofort alle Transaktionen.
- Sichern Sie alle Belege und Nachrichten. Bewahren Sie E-Mails, Screenshots, Zahlungsbestätigungen und Chat-Verläufe auf. Diese sind wichtig, falls Sie die Behörden einschalten wollen.
- Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Kreditkartenfirma. Melden Sie die Transaktion als verdächtig und fordern Sie eine Rückbuchung an, falls möglich. Die Banken haben Verfahren, um betrügerische Zahlungen zu stoppen.
- Reichen Sie Strafanzeige ein. Gehen Sie zur nächstgelegenen Polizeidienststelle oder nutzen Sie das Online-Formular der örtlichen Polizei. Geben Sie alle gesammelten Beweise an.
- Ignorieren Sie Recovery-Scams. Wenn Sie von „Anwälten“ oder „Forensik-Experten“ kontaktiert werden, die vorgeben, Ihr Geld zurückzuholen, lehnen Sie jede Vorauszahlung ab. Seriöse Anwälte werden Sie nicht per WhatsApp anrufen.
Zusammenfassung
CapitalHub Market (mail.capitalhubmarket.org) ist ein klarer Betrug. Sie haben bereits in die Plattform investiert oder planen dies. Die fehlende Lizenz, die falsche Adresse, die unrealistischen Gewinne und die gefälschten Testimonials sind eindeutige Warnsignale. Folgen Sie den oben genannten Schritten, um sich zu schützen und weitere Verluste zu verhindern. Bleiben Sie wachsam, prüfen Sie immer die Lizenz und die Unternehmensdaten, bevor Sie Geld investieren.
Das Netzwerk hinter CapitalHub Market
CapitalHub Market ist Teil eines Netzwerks von 59 weiteren Plattformen. Diese Gemeinsamkeiten deuten auf ein gemeinsames Hinterbatterie hin, das mehrere Marken nutzt, um Opfer zu täuschen.

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und 53 weitere technisch verbundene Seiten.
Geldverfolgung und Sperrung
Auch bei mail.capitalhubmarket.org gilt: Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.
In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.
Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.


Über den Ermittler
Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.
Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.